iPad angetestet

IMG_0007UPS sei Dank, das iPad ist da und musste natürlich sofort und zu zweit ausprobiert werden. 
Nachdem sich die Geburtstags-/Weihnachtsstimmung verflüchtigt hatte, kam bei mir mehr Ernüchterung auf als bei der Besitzerin (Es ist ja auch ihres, sie hat sich gegen ein neues MacBook und für das iPad entschieden)

Einrichten

Das beschränkte sich eigentlich auf das Anstöpseln an das Macbook, damit es sich mit iTunes verbinden konnte und dem Einrichten von W-LAN und Mail, das einfach wie nie ging, allerdings wird automatisch das POP-3 Protokoll ausgewählt, ob das auf IMAP geändert werden kann, habe ich noch nicht ausprobiert.

Fotos

Das iPad kam mit dem Camera Connection Kit und so haben wir gleich mal eine Kamera angeschlossen und die Bilder übertragen. Sie werden dann automatisch in Ereignisse aufgeteilt, wahrscheinlich wird für jeden Tag ein neues Ereignis angelegt. Die Ereignisse bekommen jedenfalls als Namen das Aufnahmedatum. Da das iPad meiner Freundin im Urlaub als mobiler Speicher und zum Vorsortieren dienen sollte, haben wir auch gleich mal die Bilder ihrer Kamera übertragen. Die Fotos App bietet als einzige Editiermöglichkeit “Foto löschen” an. Keine Alben, keine Bewertung, kein Teilen oder Verbinden von Ereignissen. Die Fotos App ist für mich ganz klar durchgefallen und man kann nur hoffen, dass zumindest etwas wie Picasa für das iPad heraus kommt, besser natürlich eine App mit Bildverwaltungsfunktionen wie iPhoto oder gar Aperture oder Lightroom,
Im übrigen haben wir auch die Photoshop Mobile App ausprobiert, sie zeigt nur die iPhone Auflösung und wir haben sie nach kaum 10 Sekunden wieder weg gedrückt.

Traurig aber wahr: das iPad eignet sich als digitaler Diarahmen aber nicht zu mehr. Das geht bestimmt noch besser

iPhone Apps

machen auf dem iPad nicht wirklich Spass, vor allem, wenn sie textlastig sind. Auf dem iPhone benutze ich oft iThoughts, NewsRack, CalenGoo und Toodledo. Sie sind bis auf CalenGoo alle an das iPad angepasst, iThought muss mann allerdings als  HD Version kaufen, die noch mal so viel kostet, wie die iPhone Anwendung. Die anderen laufen sofort mit an das iPad angepassten Auflösung und ich muss zugeben, mit NewsRack auf dem iPad RSS Feeds zu lesen macht richtig Spass, auf dem iPhone fand ich es zwar auch ok, aber das iPad ist hier einfach stärker. Hoffentlich folgen die Softwareentwickler zukünftig eher dem Beispiel von NewsRack als dem von CalenGoo oder iThoughts und bringen Apps heraus, die mit den unterschiedlichen Auflösungen klar kommen. Das neue iPhone könnte dann eine weitere Auflösung bringen.

Bei den Spielen zeichnet sich allerdings eine andere Richting ab: Die Top Seller “Labyrinth 2 HD” und “Civilization Revolution for iPad” sind in den HD Versionen deutlich teuerer als die entsprechenden iPhone Apps. Da sie auch nur hochskalierte iPhone Versionen sind, finde ich das ganz schön dreist.

iBook Store

Scheint noch ziemlich leer zu sein, wir haben dort keins der Bücher, die wir uns zulegen wollten, gefunden.

Unser erstes Fazit

Das iPad ist irre schnell und alles wieder bis ins Detail liebevoll gestaltet. Das gilt für Hard- und Software.
Als Surfbrett macht es Laune, Videos ansehen auch. Den ARD und ZDF Mediatheken konnten wir allerdings keinen Film entlocken.  Meine Chefin ist begeistert und ich fühle mich bestätigt, dass es die Kombi aus iPhone und MacBook nicht toppen kann.

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