Sonst So

Social-Networks aufgemischt

Was den ganzen Social-Kram angeht, bin ich eher konservativ oder sagen wir mal passiv. Relativ, jedenfalls.

Meine beruflichen Kontakte habe ich in Xing und LinkedIn, wobei ich mich hier eher auf das Bestätigen von Anfragen beschränke und auch das nur, wenn ich den Anfragenden aus dem Real-Live kenne.

Spontane Gedanken landen manchmal auf Twitter, manches auch auf diesem Blog.

Facebook habe ich keinen einzigen „Freund“ und finde das gut so. Ich hatte mal zwei, die habe ich aber letztes Jahr verloren, weil ich meinen Facebook account am Quit-Facebook-Day gelöscht hatte. Aus sozialem Druck heraus (es gab mal einen Foto-Walk, zu dem man sich ausschliesslich per Facebook anmelden konnte) habe ich wieder einen angelegt. Nutzen tue ich ihn nicht. Facebook Fans sind meiner Meing nach nur gut für Prols, die ihre Fans in Hamburger tauschen wollen oder Leute die gewerblich im Netz unterwegs sind.

Bilder landen manchmal in der FotoCommunity oder auf ipernity, flicker oder bei 500px. Ipernity ist eigentlich die Site, auf der ich am häufigsten unterwegs bin, es ist irgendwie ein sympathischer flickr-Clone, bei dem ich private (Urlaubs-) Bilder nur für Freunde und die Familie freigegeben habe, alles andere ist öffentlich und hier bekomme ich auch die meisten Anmerkungen zu meinen Bildern. Das ist es ja, was sich ein Fotograf wünscht. Ich schwanke allerdings oft zwischen den Foto-Sites, je nach aktueller Laune bin mal hier, mal dort aktiver.

Ziemlich viele Sites also. Das könnte sich mit google+ nun ändern. Die Freundeskreise (und das werden die googl+ circles wohl darstellen) aus Xing, Linkedin, Facebook, ipernity Kreise könnten alle in google+ wandern. Nicht heute, aber im Laufe der nächsten Monate. Bin mal gespannt.

Den ersten Run auf google+ Einladungen habe ich leider verpasst, daher ist das erst einmal ein Artikel zu google+ voller Hoffnungen und ohne Erfahrungen. Auf dass es sich bald ändert. Diejenigen, die schon drin sind, sind entweder begesitert oder abgetörnt. Letztere eher, weil es mit google+ nicht so leicht wie bei facebook und twitter ist, seinen Content zu spammen. Ich finde das gar nicht so schlecht 🙂

Ich gehöre auch zu jenen, die Google ihr Motto „don’t be evil“ noch abnehmen und denke, hier wird facebook noch einiges lernen. Und so denke ich, dass google nicht nur mit schwimmt auf der Social-Network Welle sondern das ganze Gedöhns verändern wird. Es ird leichter seine Informationen nur mit denjenigen zu teilen, mit denen man das auch will. Und es wird benutzerfreundlicher und gefälliger. Mit google+ sollen wir uns im Netz so verhalten können, wie wir es im Real-Life auch tun. Damit das auch klappt, wurde das UI von Andy Hetzfeld, der schon bei Apple an den Macs mitentwicklet hat, so entworfen, dass es ohne Informatik-Studiun zu nutzen ist.
Das Video läßt die Vorfreude nur gößer werden:

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