Sonst So

Aperture 3.3 und das Warten auf die 4 wird leichter

Ich habe am Montag abend die WWDC Keynote verfolgt und plötzlich stand da

Major Aperture update coming.

Als dieser Satz kam, hab ich das iPhone in die Tasche gesteckt und hab mir vor lauter Freude erst mal ein Glas Wein geholt und meine runde Boule ruhig zu Ende gespielt.

Gut, es wurde dann doch kein Aperture 4, aber immerhin ein 3.3 mit einigen Feautures, die Aperture 3 verbessern.  Der Weissabgleich wird einfacher, aber gerade bei der Bildbearbeitung hätte Apple noch etwas mehr bringen können.

Bleibt also immer noch die die Hoffnung auf Aperture 4 und ein neues iLife, das mit Mountain Lion kommt.

Ich warte ja vor allem noch auf die Möglichkeit Journale für die iCloud erstellen zu können, wie es mit iPhoto auf dem iPad und iPhone geht.

Ok, aber was bringt Aperture 3.3 nun?

Neue, einheitliche Fotomediathek für iPhoto und Aperture.

Die Bibliotheken können nun wahlweise in Aperture oder iPhoto geöffnet werden.  Gesichter, Orte, Diashows, Alben und Webfreigabe funktionieren übergreifend in beiden Programmen.

AVCHD Video Unterstützung

Die Unterstützung für AVCHD-Video wurde ergänzt.

Schnelle Vorschaubilder

Aperture erlaubt jetzt von der Kamera generierte Vorschauen zum schnelleren Durchsuchen von RAW-Dateien unmittelbar nach dem Import. Dabei werden die JPEG Bilder genutzt, die bei der Aufnahme eh schon in die RAW Dateien mit rein geschrieben werden. Gute Idee!

Bildbearbeitung

Das Werkzeug „Glanzlichter & Schatten“ wurde aktualisiert. Es liefert Ergebnisse in besserer Qualität und arbeitet mit einem breiteren Datenspektrum.
Die neue Taste „Automatische Verbesserung“ wurde zum Bereich „Anpassungen“ hinzugefügt.
Das Werkzeug „Weißabgleich“ bietet jetzt die Modi „Hautton“ und „Naturgrau“, um die Farbbalance zu vereinfachen.
Die Taste „Autom.“ wurde zum Werkzeug „Weißabgleich“ für die Farbbalance per Klick hinzugefügt.

Und sonst so

Aperture 3.3 hat noch einige weitere Verbesserungen, die das Handling noch besser machen. So kleine Sachen wie die Bereitstellung eines Bildes als Bildschirmhintergrund habe ich schon öfter vermisst. iPhoto hatte das ja schon seid ewigkeiten. Das Handing von Gesichtern macht jetzt langsam Spass, weil man die nichtzugeordneten Gesichter viel schneller zuordnen kann als das früher der Fall war. Hier noch die weiteren Änderungen aus den Release Notes von Apple:

• Der Befehl „Schreibtischhintergrund“ wurde zum Menü „Bereitstellen“ hinzugefügt, damit Sie in Aperture einen Schreibtischhintergrund festlegen können.
• Die neue Option „Manuell“ erlaubt das Anpassen der Sortierfolge in der Darstellung „Projekte“ per Drag&Drop.
• Eine neue Einstellung ermöglicht das Festlegen der Hintergrundhelligkeit des bildschirmfüllenden Browsers.
• Facebook-, Flickr- und MobileMe-Alben werden jetzt als Miniaturen im Hauptfenster angezeigt, wenn Accounts in der Quellliste ausgewählt sind.
• Kleinere Terminologieänderungen wie „Info“ statt „Metadaten“ wurden vorgenommen.
• Die Quellliste enthält jetzt einen Abschnitt für zuletzt benutzte Objekte, wie zuletzt importierte und zuletzt angesehene Projekte.
• Die RAW-Feinabstimmung wird nicht mehr standardmäßig im Bereich „Anpassungen“ angezeigt.
• Gesichter können jetzt benannt werden, indem sie aus der Übersicht „Unbenannte Gesichter“ in vorhandene Schnappschüsse auf der Pinnwand bewegt werden.
• Die Pinnwand „Gesichter“ enthält jetzt ein Menü, mit dem Sie die Reihenfolge der Schnappschüsse festlegen können.
• Die Symbolleiste enthält neu eine gestaltete Monochrom-Quellliste und Symbole.
• Die allgemeine Leistung und Stabilität wurde optimiert.

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