Mac Sonst So

Der Mountain Lion schnurrt

Mountain Lion ist runtergeladen und installiert.  War extrem easy. Ich muss es leider sagen, SAP Upgrades laufen anders. Windoze Upgrades aber auch.

1x Booten, automatische Installation ohne nervige Fragen, und nach gut 15 Minuten war Mountain Lion da. Der Download hat deutlich länger gedauert, aber selbst das ging schneller als früher in den Laden rennen oder per Post schicken lassen. Also alles fein.


Beim Hochfahren nach dem Upgrade kam die automatische Anmeldung, dann aber leider kein Begrüßungsvideo, die fand ich früher immer sehr schön …  sondern nur ein Hinweis auf inkompatible Software. Wuhu, das geht prima los.

Hab dann gleich in den Ordner geschaut und das war dann eher unspektakulär: 1 alte Dropbox Version, ein paar Dateien einer VMWare Installation, die ich schon seid Jahren nicht mehr nutze und eine RTF Datei. Apps, die unter Mountain Lion zicken, habe ich keine gefunden.

Die Softwareaktualisierung wurde durch den App Store ersetzt und da gibts dann gleich ein Update auf iPhoto 9.3.2 und iMovie. Etwas später kam dann auch der Update für iWork das nun auch auf Retina MacBooks wieder ordentlich aussieht und besser in die iCloud integriert ist.

Und das ist auch die eigentliche Ernüchterung. So ein ganz klein wenig habe ich dann doch noch gehofft, dass mit Mointain Lion auch ein neues iPhoto und vielleicht sogar ein Aperture 4 kommt … Nächste „günstige“ Gelegenheit wäre dann das iOS 6 Release Datum, das ja auch iCloud Updates mit sich bringt, die dann in die neuen Photo-Apps mit einfliessen könnten.

Apple: Wenn das iOS 6 raus ist und es dann kein Aperture 4 gibt, kaufe ich doch Lightroom 4!

Ansonsten sieht es aus wie Lion, die Nachrichtenzentrale ist sehr chic. Mountain Lion läuft gefühlt etwas flüssiger, aber die CPU ist eh nur zur 2%  ausgelastet. Time Machine ist für mich eine der wichtigsten Funktionen (App würde ich es nicht nennen, weil Backup/Restore doch für mich lästige Admin Tätigkeiten sind und kein Selbstzweck) im OS X und auch hier gibt’s eine Verbesserung: Man kann nun auf mehrere Backup-Medien Sichern ohne jedes mal die Konfiguration ändern zu müssen.

Ganz nett soweit.

Das LaunchPad im Lion war ja nicht so der Brüller und ich habe mir eigentlich erhofft, dass ich die Apps jetzt besser verwalten könnte, dem ist aber nicht so. Vor allem wundert mich, wieso manche Apps gelöscht werden können und andere nicht. Das System dahinter entzieht sich mir. Hier werd ich mir doch mal eine LauchPad-Admin-App holen.

Mein Fazit:

Ich hätte auch früher ins Bett gehen können und die Installation aufs Wochenende verschieben können. Auf den ersten Blick merkt man den Unterschied nur am Menü-Icon rechts vom Spotlight, über das die Nachrichtenzentrale aufgerufen wird. Und die neuen Apps im Dock, die ich wohl eh nicht nutze. Mountain Lion zeigt seine Stärken in kleinen Verbesserungen und man merkt, wie sehr Apple Wert auf User-Experience, also den Spaß vor einem Mac zu sitzen, legt. Die Katze schnurrt sehr rund. Und Apple geht mit Mountain Lion einen sehr eleganten Weg nette Funktionen aus iOS auf den Mac zu bringen ohne dabei zu übertreiben.

Wer meint, es könnten ruhig ein paar neue Killer-Features mehr sein, der soll mal zu Windows 8 schauen. 🙂

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.