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Workflow: Kamera – iPad – Lightroom – FLickr

Isn't it beautiful?

Mit dem neuen iPad und dem neuen Lightroom musste ich mir auch einen neuen Workflow zusammenstellen.
Und das ist dabei rausgekommen:

An dem Bild hier habe ich ihn gleich vor Ort ausprobiert.

  • Aufgenommen mit der Sony A77 in RAW. Das heisst:  24Megapixel und  25 MByte.
  • Übertragen zum iPad mit dem Camera Connection Kit – das jetzt ja „Lightning auf SD Kartenlesegerät“ heisst. Früher gab es zum gleichen Preis den Adapter für USB und SD, jetzt musste ich mich entscheiden. Meien Wahl fiel auf die SD-Karten-Lese-Option, weil ich so während der Übertragung schon mit einer anderen Karte weiter fotografieren kann.
  • Nach dem Übertragen können die Bilder auf der Karte gelöscht werden.
    Ich hab das lieber nicht getan, weil ich nicht wusste, wie ich das RAW Bild dann weiter  ins Lightroom bekomme. Die Vorsicht war allerdings unbegründet.
  • Next Step: Editiert habe ich es dann mit snapseed auf dem iPad. Hat keine 2 Minuten gedauert.
  • Danach wollte ich es dann bei flickr veröffentlichen.
    War nicht so einfach. Es gibt keine App von flickr fürs iPad. konnte ich gar nicht glauben. Ich habe mir dann Flickr Studio entschieden, damit kann man gefühlt alles (oder mehr) machen, als direkt auf der Flickr-Seite! Also Bild damit hochzuladen ist ein Kinderspiel, es geht sogar ein Batch-Uplod von mehreren Bildern. Ich glaube sogar, die Batch-Queue kann man ohne Internetzugang anlegen und dann später hochladen.
  • Ok, die Bilder müssen noch in die LR Bibliothek. Tja, iCloud kennt Lightroom nicht. Ich hab PhotoStream2Folder installiert, das startet automatisch beim Hochfahren und synchronisiert im Hintergrund die iCloud mit einem Folder. Wenn ein neues Bild hinzu aus der iCloud geladen wurde, kommt eine kurze Nachricht im Notification Center. Ich lade alle Bilder in einen Ordner, den ich dann in Lightroom manuell neu synchronisiere. Und  darüber kamen dann auch die RAWs auf die Platte und ins Lightroom. Die App kann sogar die Geodaten auslesen und den Aufnahmeort in den Bildnamen schreiben. Finde ich ganz schön praktisch.

Was noch fehlt ist die umgekehrte Synchronisation. Wenn ich etwas aus LR in die iCloud stellen möchte, habe ich bisher nur die Möglichkeit gefunden, das iPad anzuschliessen und dann über iTunes einen Ordner zu synchronisieren, in den ich aus LR heraus exportiere. Auf dem iPad werden dann Unterordner als eigene Alben angezeigt. Das ist praktisch. Weniger praktisch finde ich, dass das nur über USB geht. …. Ich forsche weiter.

Aber somit kann ich nun unterwegs Bilder mit iPhone oder der A77 schiessen, diese auf dem iPad editieren, sie hoch laden und später die Original-RAW-Dateien und die editierten Bilder in Lightroom importieren. Gut so.

26 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Die Punktzahl 8/10 vergebe ich an Dein Bild weil: ___

    technisch: Kontrastumfang ist prima. Das so gar nichts scharf ist stört nur ein wenig. (2/3)

    Gestaltung: Die zwei Schatten im Vordergrund sind klasse. Die zentrale Perspektive ist OK. Die SW-Umsetzung ist gut. (4/4)

    Bildidee: Das Bild strahlt für mich Flüchtigkeit, Umpersönlichkeit und Kälte aus. Es wirkt atmosphärisch, hält aber nicht meine Aufmerksamkeit. (2/3)
    (Bewertet über die Flickr-Gruppe: Deutschsprachige Bewertungsgruppe)

  2. Die Punktzahl 5/10 vergebe ich an Dein Bild weil: ___
    du titulierst dein Bild "Isn´t it beautiful? Aber was ist beautiful? Aus einem Kommentar lese ich heraus, dass es sich um den Eingang zu einem Apple Store handelt?! Da erschliesst sich das beautiful glaube ich nur den eingefleischten Apple Fans. Von daher Bildidee 1/3 Punkten.
    Bildaufbau und Gestaltung gibt von mir 1,5 von 3 Punkten. Gut finde ich die Konvertierung aus sw (davon lebt das Bild), Proportionen und den Eingang leicht aus der Mitte aufzunehmen ist auch prima. Die beiden Schatten sind mir im Bild zu dominant. Wäre es nur einer gewesen, der im Türbereich an dem Shop vorbeigeht, hätte es gut ausgesehen.
    Aufnahmetechnik: sw hatte ich schon genannt. Die Töne an sich wirken ebenfalls sehr harmonisch. Ausrichtung ist sehr gerade geometrisch, gefällt mir ganz gut (2,5/3).
    Den Bonuspunkt für den persönlichen Geschmack kann ich nicht geben (0/1)

    (Bewertet über die Flickr-Gruppe: Deutschsprachige Bewertungsgruppe)

  3. [http://www.flickr.com/photos/indigo582] Hallo Mikele, danke für deine ausführliche Kritik, die ich sehr schätze.

    In einem Punkt muss ich widersprechen: Ich schaue mir auch gerne Kathedralen an, auch wenn sie fast immer in Zwangsarbeit entstanden sind und von Organisationen betrieben werden, die Verbrechen begehen, Leid über ihre Anhänger bringen und vom Guten und Schönen oft nur reden weil sie Geld und Macht im Sinn haben. Ich bin kein Kirchen-Fan.

    Ähnlich ist es beim Apple Store. Ich denke, an dem Design kann man sich auch erfreuen, wenn man keine Apple Produkte haben möchte. Meine Freunde aus der Android-/PC-Fraktion streiten in der Regel nicht ab, dass die Geräte gut aussehen, sondern wollen sie aus anderen Gründen nicht haben.

    Ich bin Apple Fan. Für mich ist Einkaufen im Apple Store fast so etwas wie ein Kirchgang für Katholiken. Ich kaufe ein völlig überteuerten SD-Kartenadapter und fühle mich glücklich dabei. Ein wenig denke ich auf dem Bild sehen zu können, woran das liegt …. Das hat trotz der vielen Kirchgänger, äh Shop-Besucher etwas meditatives da drin rumzulaufen und SD-Kartenadapter zu kaufen und mit seinem iPhone bezahlen zu dürfen 🙂

    Das war übrigens ein Zufallsbild, ich wollte eigentlich die Glastreppe mit drauf haben.

    Apple store staircase

    Die streifenförmige Verzerrung der Köpfe fand ich aber noch interessanter.

  4. Die Punktzahl 7,5/10 vergebe ich an Dein Bild, weil ich auf den ersten Blick dachte – was ist das denn (für ein Schnappschuss)? Aber für Deine Aufnahme sollte man sich etwas Zeit nehmen, und dann packt einen das Gefühl, wie man es hat, wenn man ein Wimmelbuch in den Händen hält – man sucht das Bild ab und kann immer wieder etwas Neues entdecken – das ist gut.

    Die Bildaufteilung würde meiner Meinung nach verbessert, wenn mehr von dem Boden zu sehen wäre, so dass die Füsse der (sehr interessanten und vorteilhaften) Silhouetten nicht abgeschnitten wären. Dann noch etwas nach rechts und hierdurch wäre der Mann mit Mantel und Tüte etwa im Bildmittelpunkt. Die Querbalken der Decke würden gemeinsam mit den Lichtflächen auf dem Boden und der offenen Tür in diese Bildmitte führen. Somit würdest du den kathedralenhaften Effekt m. E. sehr schön betonen. Die beiden Silhouetten wären dann ebenfalls weiter am Bildrand und würden nicht so sehr dominieren.

    Also etwas tiefere und rechtslastigere Aufnahmeposition! Oder, alternativ: Die offene Tür gemäß 2/3 noch weiter links und völlig ausserhalb des Bildmittelpunktes positionieren.

    Spannende Aufnahme!

    (Bewertet über die Flickr-Gruppe: Deutschsprachige Bewertungsgruppe)

  5. [http://www.flickr.com/photos/elfpunkt]
    Hi Dietmar, Danke für Deine Antwort auf meine Kritik. Dass Du auf Apple Produkte stehst finde ich ja gar nicht verkehrt.Mal ganz klar gesagt: die haben schon ein sehr schönes Design, ohne Frage. Ich hatte auch mal überlegt in die Apple Serie einzusteigen, da alles an Geräten so wunderbar miteinander kommuniziert. Letztlich war mir aber der Preisaufschlag nur für den "Kult" Apple zu hoch.
    Ich meinte mit meiner Kritik auch, dass nichts in dem Bild auf den Store hinweist, ausser man kennt ihn. Es hätte auch der Eingang zum Juwelier Christ sein können.
    Dein Bild von der Treppe gefällt mir übrigens wesentlich besser! VG, Mikele

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