lacie

Langsam werden meine Platten voll und ich habe viel überlegt, wie ich sie erweitern konnte.

Am Anfang stand die Frage: DAS oder NAS?

NAS sind per Netzwerk-Kabel angeschlossen, das war mir aber zu langsam und ich brauche primär keine neue Backup-Lösung, bei der Geschwindigkeit ja keine so große Rolle spielt, sondern eine neue Ablage für meine Bilder, auf die ich ständig zugreife.

Die Platten müssen also über USB-3 oder besser Thunderbolt direkt und nicht per Netzwerk angeschlossen werden können. (DAS steht dann auch für direct attached storage) Es muss also ein DAS sein.

Zuerst hatte ich ein Synology 4-Bay-NAS mit USB-3 Anschluß im Kopf, da gibt es schon zwei Optionen: die DS413 oder DS412+. Die NAS Systeme von Synology haben einen guten Ruf, was Zuverlässigkeit angeht und bieten über Apps, die nachinstalliert werden können, die meisten Funktionalitäten. Und die Platten lassen sich jederzeit durch größere ersetzen.

Ich brauche aber schnelle Platten und kein Schnick-Schnack. Da kam mir die DROBO 5D mit Thunderbolt unter, viel schneller als die Sysnologys mit USB-3, und die Beyond-RAID Technik von drobo ermöglicht wie beim Synology auch das Austauschen von Platten um das RAID System zu erweitern. Aber mit über 700€ leer ist es auch ganz schön teuer.

Für den Preis bekommt man externe Thunderbolt-Gehäuse, die schon mit zwei 4TB Platten bestückt sind. Sie haben aber keinen RAID Ausfallschutz (ok, man könnte die Platten spiegeln) und erweitern kann man sie auch nicht. Es müssen immer 2 gleich große Platten drin stecken. Das ist mir aber erst mal egal.

In die engere Wahl kamen

  • das 8TB G-RADI von G-Technology,
  • das My Book Thunderbolt 8TB Von Western Digital und
  • das LaCie 2big Thunderbolt mit 8TB

Und das LaCie 2big Thunderbolt mit 8TB (afiliate Link) hat dann auch gewonnen.

Vom Preis nehmen sich die 3 nichts.

Beim G-RAID ist allerdings kein Wechsel der Festplatten vorgesehen, er ist zwar machbar aber umständlich und man verliert die Garantieansprüche.

Beim My Book geht das ganz einfach, allerdings ist es langsamer, weil nur 5400er Platten verwendet werden können, es hat keine Lüfter und wird nur passiv gekühlt. Dafür ist es bestimmt das Leiseste unter den Dreien.

Das Lacie hat wieder schnelle Platten und diese lassen sich auch wieder noch einfach tauschen. Man braucht nur eine Münze zum Öffnen der Verriegelung. Das schlichte Alu-Gehäuse gefällt mir auch, aber das ist egal, es wird sowieso nicht auf, sondern unter dem Schreibtisch stehen. Bestellt und soll morgen geliefert werden 🙂

Damit können meine bisherigen Platten in den Backup-Mode übergehen und ich habe wieder viel Platz für neue Foto-Projekte 🙂

Ach ja, bei der Lacie und dem My Book sind die Thunderbolt Kabel schon dabei. 40EUR gespart. Alle drei und auch das Drobo 5D haben übrigends 2 Thunderbolt Ports, die braucht man auch um noch einen externen Monitor anschliessen zu können. Die MacBooks haben ja nur einen Thunderbolt Port und keinen weiteren Ausgang für einen Monitor.