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Bye, bye, Aperture

aperture3

aperture3Apple hat es endlich zugegeben: Aperture wird nicht weiter entwickelt.

Ich finde das so schade wie es vorhersehbar war.

Adobe hat Lightroom ja entwickelt, nachdem Apple mit Aperture auf den Markt kam. So hatte Aperture anfangs einen guten Vorsprung und hat Adobe angetrieben, LR häufig und deutlich zu verbessern.  Ich hoffe Adobe lässt beim Pace nicht nach, bin aber eher skeptisch.

Und die app mit dem aus meiner Sicht besseren Bedienkonzept (UI) geht vom Markt.

iCloud und Shared Folders fand ich immer gut seid es sie gibt, aber aus Lightroom lassen sie sich nur über den Umweg iPhoto/Aperture nutzen. Ich habe hierfür eine eigene Aperture Library.

Adobe Cloud Konzept finde ich extrem undurchsichtig, das von Apple ist mit Lightroom praktisch nicht nutzbar.

Mein Fazit: Apple gibt Aperture auf, ich die iCloud.

Zenfolio kann eine Alternative sein, aber auch ein eigener Kokken Blog. ich experimentiere und werde mich nicht mit Trauergesängen um Aperture oder Spekulationen um eine möglicherweise genauso featurereiche Photos.app als Nachfolger von iPhoto und Aperture beschäftigen.

Habt Ihr Ideen zur Alternative zur iCloud? Nee, google+ auch nicht, da sehe ich auch keine nachvollziehbare Roadmap ….

 

4 Kommentare

  1. Claus Habermeyer sagt

    Also ich finde dropbox ziemlich gut, wenn es um das Teilen von Bildern oder Alben geht.
    Funktioniert auch ohne Gerät, auf dem iOS oder OSX läuft. Das ist für wäre sowieso ein k.o. Kriterium, wenn Du Bilder teilen willst und dann davon ausgehen musst, alle hätten Hardware von Apple.

  2. Elfpunkt sagt

    Jep, das hatte ich auch schon mal zum Verschicken von Bildern genutzt, ist aber ne weile her. Lohnt sich wahrscheinlich noch mal anzusehen.

    Wer jetzt auf Lightroom umstellen will, findet hier übrigens eine Anleitung: http://bit.ly/1rM2xuj
    Ich persönlich habe aber keine Migration gemacht sondern einfach nur einen Cut: Ab Sommer 2013 landeten aller neuen Bilder in Lightroom, wenn ich an die alten ran will, dann öffne ich sie in Aperture.

  3. Nik sagt

    Früher hat Apple ambitionierte Fotografen als Kundschaft sehr enst genommen. Mittleweile hat Apple 500 Mio iOS Geräte verkauft, auf denen Fotos gemacht, verwaltet und bearbeitet werden. Und mit dem neuen Continuity Konzept aus iOS8 udn OSX 10.10 wird Apple versuchen möglichst viele der Kunden zu überzeugen, dass wenn sie einen Laptop benötigen, dieser am besten auch OS X laufen sollte.
    Das wird auch eins der Ziele der neuen Photos.app sein. Sie wird wahrscheinlich die Schaltzentrale im iCloud Universum, was Fotos angeht.
    Wir ambitionierte Fotografen müssen über den Tellerrand blicken, wenn wir Apple verstehen wollen:

    http://bit.ly/1vuCSXl

    Apple hat Investoren und die stehen mindestens genauso im Fokus wie die Kunden.

    Warum soll Apple in eine App für Nischengruppe investieren?
    Sie haben gerade ein neues SDK und eine neue Programmierprachevorgestellt, damit andere das machen können. Apple verdient dann so ganz nebenbei mit.

    Ich nutze Aperture schon lange nicht mehr, es ist aber trotzdem schade, dass Adobe einen Wettbewerber verliert. Jetzt können sie sich was Neuentwicklung angeht auch eher Zeit lassen und die Kunden in die Creative Cloud drängen.

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