Singapur
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To Singapore, with Love

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to_singapore_with_loveSingapore ist für uns mehr ein Vergnügungspark als eine Stadt, Für die Leute, die dort leben ist es nicht ganz so schön bunt.
„To Singapore with Love“ ist ein Portrait, aufgenommen ausserhalb der Stadtgrenzen, weil die Protagonisten des Films auch nicht nach Singapore reisen dürfen.  Der Titel klingt zwar wie Homage an eine Stadt, ist aber eine an die politischen Exilanten , die  in London, Thailand oder Malaysia leben, weil sie Singapore verlassen mussten. Vor vielen – teilweise bis zu 50 Jahren – und bis heute nicht zurückkehren.

Ich bin auf diesen Film aufmerksam geworden, als ich in Yangon beim Warten auf die Hotelrechnung in der Lobby einen Artikel in der Zeitung über eine Vorführung des Films in einem malayischen Hotel kurz vor der Grenze zu Singapur gelesen hatte. Nicht nur die Dissidenten dürfen nicht nach Singapur – der Film also auch nicht.

The Media Development Authority of Singapore on Wednesday (Sep 10) decided that local film director Tan Pin Pin’s work To Singapore, With Love will be classified as „Not Allowed for All Ratings“.
In its statement on Wednesday (Sep 10), MDA said it had assessed the contents of the film, and decided that it undermined national security. It added that legitimate actions taken by security agencies to protect the national security and stability of Singapore are distorted as acts that victimised innocent individuals.

Im Februar wurde „To Singapore, with Love“ auf der Berlinale gezeigt, hier das „FILMDATENBLATT“ der Berlinale-Homepage zum Film.

Wo man ihn hier sehen kann weiss ich leider auch nicht …. für Tips bin also dankbar! Ich konnte nur ein paar Ausschnitte auf Youtube entdecken.

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