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Panography – Panorama Fotos richtig zusammensetzen 

tenerife_pano

„If I can’t bring my camera, I’m not going“ gilt natürlich auch auf Teneriffa und auch am Strand …
Eine prima Gelegenheit für ein Panoramafoto, dachte ich mir. Aus dieser Idee ist dieser Beitrag entstanden.

tenerife_panoZunächst ist für ein Panorama Foto natürlich eine Reihe von Bildern nötig. Diese müssen alle vom gleichen Punkt aus fotografiert werden und sie müssen sich überlappen. Bevor die ersten Fotos gemacht werden, ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass auch sämtliche Bilder für das Panoramafoto von dem gewünschten Standpunkt aus gemacht werden können.

Benötigt werden zunächst einmal ein möglichst guter Fotoapparat und ein Stativ. Es soll Profis geben, die auch ohne Stativ auskommen, doch dann muss man schon ein sehr ruhiges Händchen haben. Mit einem Stativ ist sichergestellt, dass die Fotos nicht verwackeln und dass alle Bilder in der gleichen Höhe aufgenommen werden. Sinnvoll ist außerdem ein Kugelkopf, mit dem die Kamera in alle Richtungen gedreht werden kann. Nun können die Bilder geschossen werden.

Zu Hause werde ich die Bilder im Computer zu einem Panoramabild zusammenfügen. Dafür gibt es im Handel und im Internet verschiedene Software. Einige der angebotenen Programme sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig. Für Anfänger empfehle ich die kostenlose Software Image Composite Editor von Microsoft. Für fortgeschrittene und professionelle Fotografen wird eine Reihe von kostenpflichtigen Programmen angeboten, die einen größeren Funktionsumfang haben. Die meisten dieser Programme können für eine begrenzte Zeit ausprobiert werden, bevor sie bezahlt werden müssen. Vom Prinzip her funktioniert jede Software ähnlich. Die Bilder werden in der Regel per Drag-and-Drop in das Programm gezogen und danach baut die Software aus den Fotos ein schönes Panoramabild. Eine Panoramasoftware sollte auch in der Lage sein, unterschiedliche Brennweiten, Zoomeinstellungen und Verschlusszeiten zu korrigieren. Oft ermittelt das Programm automatisch die Reihenfolge der Bilder. Das fertige Panoramabild wird dann in den üblichen Formaten (JPG oder PNG) gespeichert. Einige Programme erzeugen sogar aus Videos beeindruckende Panoramabilder. Vor allem kostenpflichtige Versionen haben einen sehr großen Funktionsumfang und jeder Interessent sollte sich vor dem Kauf die Frage stellen, ob dieser überhaupt benötigt wird. Um sich dafür ein besseres Bild zu mache, empfehle ich einen Blick auf das Netzsieger- Portal.

Wer sich bislang noch nicht an das Thema Panoramafoto herangewagt hat, der kann mit einer  kostenlosen Software optimal einsteigen. Für fortgeschrittene Hobbyfotografen eignen sich wahrscheinlich eher die kostenpflichtigen Varianten, da sie mit mehr Funktionalitäten ausgestattet sind. Einen Versuch sind Panoramafotos definitiv wert, denn damit kann man den zu Hause gebliebenen Freunden und Verwandten ein einzigartiges Bilderlebnis vermitteln.

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