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DJI Phantom 4: Die Kamera hängt an einem neuen Kopter

DJI hat gestern die Phantom 4 vorgestellt und ich war auf den Event einigermasssen schwer gespannt. phantom4

Und was ändert sich nun mit der Phantom 4?
Die Phantom 4 wird deutlich einfacher zu steuern sein, als die Phantom 3 und sie kann deutlich länger in der Luft bleiben.
Sonst ändert sich eigentlich nichts. Wenn man es auf Bilder und Video absieht und nicht auf möglichst einfaches Steuern eines Kotters, dann ist bei der Phantom 4 (P4) gegenüber der Phantom 3 Pro (P3P) eigentlich nur den 1080P @ 120 fps Modus hinzugekommen. Mann kann also Zeitlupen aufnehmen.

Ich habe mich für die Phantom 3 Advanced (P3A) entschieden. Sie kostet ungefähr die Hälfte der P4 und ich verzichte dafür gerne auf 4K Video und Slow Motion. Von dem übrig gebliebenen Geld kann ich locker 10 Tage auf die Kanaren fliegen und da schöne Bilder machen. Auch von oben :-)

Hier ein direkter Vergleich der Kameradaten der P3 und P4 laut Homepage von DJI (Ich sag’s gleich, viele Unterschiede findet ihr nicht. Die Daten der P4 sind im rechten Fenster):

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Die DJI Phantom 4 kommt angeflogen

DJI hat im Februar die Preise für eigentlich alle Phantom 3 Versionen drastisch gesenkt und ich war schon kurz davor mir eine zu bestellen.
Aber ich habe dann doch sicherheitshalber nach Phantom 4 gegoogelt und bin auf diese Bilder von chinesischen Web-Sites gestoßen:

In diversen Foren wird das auch diskutiert und DJI hat für einen Lauch Event am 1. März eingeladen.

Also dass die DJI Phantom 4 bald kommt, ist schon ziemlich  sehr wahrscheinlich.
(UPDATE: Den Teaser, den DJI gestern veröffentlicht hat, habt ihr oben im Betrag gesehen, denke ich :- )

Ich habe mich daher entschieden die Woche jetzt auch noch zu warten.

Auf was dürfen wir bei der Phantom 4 hoffen?

Die Phantom 3 war im Vergleich zur Phantom 2 schon eher eine Revolution als eine evolutionäre Entwicklung. Bei der Phantom 4 wird es aber vermutlich anders sein.

Die wahrscheinlichsten Verbessrungen werden sein:

  • ein der Phantom 3 ähnliches, aber stabileres Gehäuse
  • neue Akkus, die für eine längere Flugzeit sorgen werden
  • Sensoren, die der Phantom 4 helfen beim Flug Hindernissen auszuweichen. Aber nur vorne, wahrscheinlich als Abgrenzung zur Inspire 2
    Wenn die Sensoren nur in die gleiche Richtung schauen können, wie die Kamera, kann die Phantom beim „auto-follow“ eigentlich nur sicher hinter einem her fliegen und nicht seitlich oder vor einem fliegen, weil dann entweder die Sensoren nicht in die Flugrichtung zeigen oder die Kamera nicht zu demjenigen, dem sie folgen
  • Das Teaser-Video heisst „return to your senses“. Das ist wohl ein Hinweis auf mehr und/oder bessere Sensoren, den jeder versteht.
  • Ich hoffe, die Kamera erfährt einen Upgrade, denke mal aber eher nicht, sie hat schon einen aktuellen BSI (Back side illuminated) Sensor von Sony, der ist zwar auf Knipsen-Niveau aber immer noch eine bessere Wahl als eine fliegende GoPro. Größerer Sensor, bessere Objektive, das wird wohl leider der Inspire vorbehalten sein.

Auf die Phantom 4 können sich also  vor allem diejenigen freuen, die möchten, dass ihnen die Kamera auf einem Bike-Ride oder ähnlichem hinterher fliegt, sie wird das in Zukunft auch können, wenn man durch einen Wald fährt.

Ich brauche das nicht, warte aber trotzdem ab.

Die Preise für die Phantom 4 sind natürlich auch noch nicht bekannt, gerüchteweise könnte sie aber bei 1700 USD und damit 600 USD über der Phantom 3 Professional starten.

Fazit

Eer sich also gerade über die niedrigen Preise für die Phantom 3 freut und sie wie ich bestellen möchte, könnte jetzt durchaus einen Grund haben, noch mal kurz inne zu halten :-)

Wer sich für die Intelligent Flight Modes, bei denen der Kopter autonom fliegt, interessiert, sei es „Waypoints“, „Follow Me“ oder „Point of Interest“, könnte mit der Phantom 4 mehr Spaß haben, als mit der Phantom 3.

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Keine Angst vor High ISO Aufnahmen

LR_RauschenWenn es  dunkel wird, denke ich:

Besser verrauscht, als verwackelt

Es gibt einfach Situationen, da sind Stativ und Blitz entweder nicht angebracht oder verfügbar. Bei Hochzeiten und Konzerten zum Beispiel. Da kann man dann lichtstarkes und entsprechend schweres Glas vorne dran schrauben. Auf einer Rucksackreise durch Myanmar ist das eher schwer – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich hatte die A7 mit dem 24-70mm f/4.0 Zoom Objektiv von Zeiss dabei. Sonst nix. Das wiegt zusammen schon ca 1200g und war gerade noch im Rahmen, was Gewicht und Einsatzbereich angeht. Einen Kompromiss muss man ja bekanntlich immer sterben.

Also  abends im Dunkeln unterwegs, Kamera wie immer in der Tasche, Stativ wie fast immer im Hotelzimmer. Ein tolles Motiv entdeckt man trotzdem und dann muss halt wieder die ISO hoch. Besser verrauscht ….

Und dass die Regel sogar bei ISO 16.000 stimmt, habe ich vor einem Jahr heute gemerkt:

In der Govenor’s Residence in Yangon war auf der Veranda eine fantastisches Buffet aufgebaut und der Chef hat uns den Inhalt von den Töpfchen, in denen seine Lieblingsgerichte waren, so liebevoll erklärt, dass ich einfach ein Bild von Ihm und seinen Helfern machen musste.

Es war dunkel, ich hatte keine mobile Blitzanlage und so musste die ISO hoch. Bis auf ISO 16.000 um noch mit 1/40 sec fotografieren zu können.
Das Bild ist natürlich völlig verrauscht und kontrastarm.

Anyway, mit etwas Bearbeitung in Lightroom (S/W Umwandlung und Teiltönung bei dem Gruppenbild mit Koch, ansonsten Entrauschen, Scharfzeichnen, Lichtakzente setzen, gerade rücken), kamen zwei Bilder raus, die auf 500px.com sogar  „Popular“ wurden.

Popular sind Bilder, die einen „Pulse“ von 80 schaffen, das Maximum liegt bei 99,9.
Das Bild aus der Langbar hat es sogar auf einen Pulse von über 90 gebracht, das schaffen bei mir sonst fast nur Bilder mit schönen Frauen.
Und das nur mit Erdnüssen, einem fast leeren Bierglas und  ISO 12.800!

Der Pulse errechnet sich wohl irgendwie aus der Anzahl an Likes und Faves, Kommentaren, Views – keine Ahnung, ob der Algorithmus überhaupt bekannt ist – mir jedenfalls nicht.

Auf jeden Fall  habe ich hier zwei Bilder mit ISO 16.00 und 12.800, bei denen der Puls für meine Verhältnisse schon sehr hoch ausgeschlagen hat:

Und dass ausgerechnet Bilder, die in einer Situation entstanden sind, bei der man normalerweise ohne Blitz gar nichts mehr machen kann, das geschafft hat, finde ich so beeindruckend, dass ich diesen Artikel geschrieben habe um euch zu ermutigen, das auch zu probieren.

Hier der Link zum Bild von der Govenor’s Residence aus Yangon auf 500px und der Vorher-Nachher Vergleich:

Schwarz Weiss Umwandlungen helfen oft bei Aufnahmen mit hohen ISO Werten, weil hauptsächlich das Farbrauschen stört und das Helligkeitsrauschen eher als „grobes Filmkorn“  durchgeht. Man kann es auch mit Filmkorn-Effekt in Lightroom überlagern, dan sieht es noch natürlicher aus, es gehen aber auch noch mehr Details verloren.

Hier noch ein Farbbild der berühmten Erdnüsse in der Long Bar vom Raffle’s Hotel in Singapur. Die Schalen landen übrigens immer noch auf dem Boden, was besonders nach Mitternacht, wenn es nicht mehr so voll ist, noch so richtige „Dschungelbaron“ Atmosphäre aufkommen lässt, vorher ist es eher eine volle Touri-Bar, die wohl auf der ToDo Liste von jedem Stop-Over in Singapur steht.

Wieder der Link zum Bild auf 500px und der Vergleich:

Mein Fazit

Bilder mit hohen ISO Zahlen kann man durchaus machen. Man braucht dafür auch keine Vollformat Kamera, wir haben neben der A7 noch eine A6000, damit kann man praktisch in der gleichen Lichtsituation fotografieren. Andere Kameras sind da sicher ähnlich unterwegs. Bei Handys sieht das natürlich etwas anders aus, die haben schon sehr, sehr kleine Sensoren, die bei hoher ISO deutlich schneller in die Knie gehen.

Die Kameras könnte man heute schon auf ISO 100.000 oder so einstellen, aber es macht kein Mensch, weil die Ergebnisse dann doch enttäuschen.

Meine Aufnahmen mit ISO 12.800 oder 16.000 sahen auf dem Kameradisplay noch gut aus, am großen Computermonitor aber schon nicht mehr. Da merkt man, wie kontrastarm und verrauscht sie sind.

Mit etwas Aufwand lassen sie sich aber in der „Post“ /  Nachbearbeitung zu durchaus ansehnlichen Bildern entwickeln.

Ich sage bewusst entwickeln. Was manche als „in Photoshop tricksen“ verteufeln, ist eigentlich nichts anderes, als das, was früher im Chemielabor gemacht wurde: Belichtung und Kontrast wurden u.a. durch die Auswahl des passenden Papiers und mit Anwedeln und partiellem Nachbelichten mit viel Aufwand angepasst.

Ok, nicht die Fotos, die man bei Aldi/Lidl/Media Markt  abgegeben hat, aber ganz sicher ALLE Bilder, die man in einer Galerie an der Wand gesehen hat.

Und viel mehr kann man in Lightroom auch nicht am Bild drehen. Nur viel bequemer und ohne den enormen Verbrauch an Papier, Chemikalien und Zeit.

Wer genau wissen möchte, was ich mit den Bildern in Lightroom gemacht habe, kann sich gerne melden :-) Wirklich!

 

 

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Wolfgang und Wolfgang

Jürgen Zöller hat für ein Konzert im Tollhaus in Karlsruhe Wolfgang und Wolfgang (Niedecken und Ambros) auf die Bühne geholt und die beiden ihre Lieblingslieder spielen lassen. Voll abgefahren und wieder mal ein wirklich tolles Konzert im Rahmen das Zeltivals.

Meine Highlights waren „Bahnhofskino“, „Hey Joe“ und „Da Hofer“ (eigentlich ein Lied von Ambras aber auf Kölsch klang es auch richtig gut) und natürlich „Schifoan“, das sie zusammen zum Abschied gespielt hatten.

Es lohnt sich da auch etwas Zeit vorher und nachher einzuplanen, vor der Halle ist nämlich ein „Strand“ wo es zufälligerweise auch sehr leckere Sachen gibt …
Ähm, wie Mojitos gehen weiss ich, aber die Pasta mit dem Orangentomatenpesto, da muss ich mal recherchieren …..

Hier ein paar Eindrücke vom Konzert:

aperture

Über den Umstieg von Aperture zur Fotos App und Lightroom

Apple hat jetzt ernst gemacht und wie angekündigt die Aperture App aus dem App Store entfernt.
Um den Umstieg und die Auswirkungen zu testen, habe ich eine überschaubar kleine Aperture Bibliothek angelegt und sie dann sowohl in die Photos App als auch nach Lightroom konvertiert.

Hier meine Erfahrungen:

Aperture nach Fotos

Das gute vorab: die Einstellungen werden übernommen, in der Fotos App werden bearbeitet RAW Bilder als RAWs mit Entwicklungseinstellungen übernommen. Auch virtuelle Kopien eines RAWs mit verschiedenen Einstellungen werden als virtuelle Kopien importiert und belegen nur einmal den Platz der RAW Datei.

Aber: Intelligente Alben werden nicht übernommen. Stern-Markierungen, Farbauswahlen und Stapel werden lediglich als Kommentar übernommen. In Aperture erstellte Dia-Shows sind auch in Fotos sichtbar, hat man allerdings ein Thema für die Dia-Show gewählt, das in Fotos nicht existiert, und das sind einige, wird es durch das Default.Thema in Foto ersetzt.

 

Aperture nach Lightroom

Auch hier gehen die intelligenten Ordner verloren, Bücher und Dia-Shows werden als Projekte in Lightroom übernommen. Metadaten werden nur teilweise übernommen, Schlagworte gehen verloren, Sternchen aber nicht.

Von bearbeiteten Bildern werden nur die Vorschau-Bilder importiert. Man sollte sie also vor dem Export in Aperture in voller Auflösung und bester Qualität neu erstellen. (Erst in Einstellungen die Größe der Vorschauen auf unbeschränkt ändern, und dann mit gedrückte Options-Taste im Menü Fotos „Vorschaubilder für Bibliothek erstellen“ ausführen.)
Die bearbeiten Bilder landen im Lightroom mit ihren Originalen in der Sammlung „Fotos in Aperture angepasst“ Alle anderen Sammlungen enthalten nur die unbearbeitet Originale.

Verwendet werden dabei allerdings nur die unbearbeiteten Originale. Über den Medienstatus kann man allerdings sehen, ob es ein bearbeitetes Vorschaubild gibt, der Medien-Status ist auf „Wurde geändert“ gesetzt. Bei den RAWs und den Vorschaubildern.

Fazit

  • Foto-Bücher lassen sich in Aperture als PDF sichern, Dia-Shows als Video Datei. Das sollte man beim Export machen, sie kommen weder in der Fotos App noch in Lightroom so an, wie sie in Aperture erstellt wurden.
  • Schlagworte wurden in Lightroom nicht mit übernommen, Sternchen schon, Alben auch.
  • Also alles in schön sprechende Alben verschieben, bevor es nach Lightroom geht
  • Vorschaubilder neu erstellen, damit die Änderungen in Maximaler Qualität ankommen
  • Die Aperture Bibliothek werfe ich auf keinen Fall weg. Die Migration zu Fotos mache ich erst mal nicht. Fotos hat im Moment weniger Funktionalität als iPhoto, vielleicht ändert sich das. Bevor Aperture gar nicht mehr unterstützt wird, sollten die Bibliotheken allerdings nach Fotos migriert werden. Irgendwie eine tickende Zeitbombe.
  • Ich werde alle referenzierten Bilder vor der Migration zu Lightroom in die Aperture Bibliotheken verschieben und Kopien im Lightroom Ordner anlegen. Belegt doppelten Platz, aber ist mir sicherer.
  • Die Aperture Bibliotheken werden alle in eine neue Lightroom Bibliothek wandern, es bleibt dann in LR  übersichtlicher. Die Aperture Bibliotheken werden vor  Migration so umorganisiert, dass ich später sehen kann, aus welcher Aperture Bibliothek die jeweiligen Lightroom-Sammlungen kommen. Wird ordentlich Arbeit bereiten …
  • Die Fotos App benutze ich ausschließlich für Bilder aus der iCloud

Apple hat die Aperture Benutzer mal so richtig im Regen stehen lassen, finde ich. Vielen Dank dafür! Ich bin froh, dass ich vor gut einem Jahr auf Lightroom umgestiegen bin, selbst das war viel zu spät.

 

28.02.15 - 1

The best camera is the one that is with you.

 

Heute auf der Burg Dielsberg.
Eigentlich war ich da zum spazieren gehen. Aber der Drang ein Bild zu machen kam wie immer. Und war wie immer stärker als ich :- (
Ok, war eigentlich abzusehen, da oben hat man eine wunderbaren Blick in den Odenwald und das Neckartal.

Und dann gilt es halt:

The best camera is the one that is with you.

Das war wieder mal das Handy. Und dann auch noch so ein Android-Teil, auf dem die besten Kamera-Apps ja gar nicht laufen …

Dank SnapSeed (hier im google play bzw. iOS App store) isses aber ganz gut geworden, finde ich.  Oder?

Sonnenaufgang über Began

Wandkalender selbstgemacht

Ich wollte mal wieder einen schönen Wandkalender haben. Bilder dafür gibt es genug in meiner Lightroom Bibliothek. Aber die Designs, die es so online gibt, fand ich aber nicht wirklich prickelnd. Also hab ich mir im Photoshop selber einen gebastelt.

Das Bild vom Januar 2015 ist übrigens aus einem Heißluftballon über Bagan entstanden. Und zwar genau so. Ich konnte es einfach nicht weiter bearbeiten und glaube auch nicht, dass ich es verbessern könnte. Die anderen habe ich alle mit einem einheitlichen Look versehen.

Viel Spaß beim Ansehen.
Wenn Ihr entweder den Kalender oder das Photoshop Template haben wollt: Unten sind die Links mit Beschreibung.

Myanmar Kalender als Download

Wenn Euch die Bilder aus Myanmar auch so gefallen wie mir, dann könnt Ihr Euch den Kalender auch hier herunterladen und ausdrucken. Ich habe 200g/qm dickes Glossy Papier genommen. Das gibt es jeweils für Lader und Tintenkleckser in A3 und A4.
Mit einer Foldback Klemme kann man die Blätter dann ganz einfach zusammen halten und gleichzeitig an der Wand befestigen. Ok, einen Nagel braucht man dann auch noch :-)

Template für einen eigenen Wandkalender

Wenn Ihr Euch lieber euren eigenen Kalender basteln wollt: Ich habe hier das Photoshop Template für den Kalender hochgeladen. Die Datei lässt sich auch in Gimp öffnen.

Um Eure Blätter zu erstellen  müsst ihr nur für das jeweilige Blatt ein Bild über der Ebene mit dem Blauverlauf einfügen und die Ebenengruppe des entsprechenden Monats sichtbar machen. Ich habe ein Größe von 6000×4000 Pixeln verwendet, wenn ihr kleinere Bilder habt: Hochskalieren!

Der Kalender geht bis Januar 2016, aber weitere Monate hinzuzufügen ist auch easy:

  • Die Ebenengruppe eines Monats kopieren.
  • Den Monat rein schreiben und die Nummern unter den Wochentag schieben mit dem der Monat anfängt, indem Ihr Lesezeichen vor der „1“ einfügt oder löscht.
  • Und bei Monaten mit weniger als 31 Tagen, die Tage hinten einfach löschen.

Auch sonst lässt sich der Kalender ziemlich leicht anpassen, wenn Euch das Design nicht gefällt.

Paddy hat hier auch beschrieben, wie man das in Lightroom machen kann, mit gefällt das Design aber nicht so toll. Wenn ich schon einen Fotokalender bastele, soll das Kalendarium auch nicht so viel Platz einnehmen. Aber das ist ja Geschmacksache, oder?

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Panography – Panorama Fotos richtig zusammensetzen 

„If I can’t bring my camera, I’m not going“ gilt natürlich auch auf Teneriffa und auch am Strand …
Eine prima Gelegenheit für ein Panoramafoto, dachte ich mir. Aus dieser Idee ist dieser Beitrag entstanden.

tenerife_panoZunächst ist für ein Panorama Foto natürlich eine Reihe von Bildern nötig. Diese müssen alle vom gleichen Punkt aus fotografiert werden und sie müssen sich überlappen. Bevor die ersten Fotos gemacht werden, ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass auch sämtliche Bilder für das Panoramafoto von dem gewünschten Standpunkt aus gemacht werden können.

Benötigt werden zunächst einmal ein möglichst guter Fotoapparat und ein Stativ. Es soll Profis geben, die auch ohne Stativ auskommen, doch dann muss man schon ein sehr ruhiges Händchen haben. Mit einem Stativ ist sichergestellt, dass die Fotos nicht verwackeln und dass alle Bilder in der gleichen Höhe aufgenommen werden. Sinnvoll ist außerdem ein Kugelkopf, mit dem die Kamera in alle Richtungen gedreht werden kann. Nun können die Bilder geschossen werden.

Zu Hause werde ich die Bilder im Computer zu einem Panoramabild zusammenfügen. Dafür gibt es im Handel und im Internet verschiedene Software. Einige der angebotenen Programme sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig. Für Anfänger empfehle ich die kostenlose Software Image Composite Editor von Microsoft. Für fortgeschrittene und professionelle Fotografen wird eine Reihe von kostenpflichtigen Programmen angeboten, die einen größeren Funktionsumfang haben. Die meisten dieser Programme können für eine begrenzte Zeit ausprobiert werden, bevor sie bezahlt werden müssen. Vom Prinzip her funktioniert jede Software ähnlich. Die Bilder werden in der Regel per Drag-and-Drop in das Programm gezogen und danach baut die Software aus den Fotos ein schönes Panoramabild. Eine Panoramasoftware sollte auch in der Lage sein, unterschiedliche Brennweiten, Zoomeinstellungen und Verschlusszeiten zu korrigieren. Oft ermittelt das Programm automatisch die Reihenfolge der Bilder. Das fertige Panoramabild wird dann in den üblichen Formaten (JPG oder PNG) gespeichert. Einige Programme erzeugen sogar aus Videos beeindruckende Panoramabilder. Vor allem kostenpflichtige Versionen haben einen sehr großen Funktionsumfang und jeder Interessent sollte sich vor dem Kauf die Frage stellen, ob dieser überhaupt benötigt wird. Um sich dafür ein besseres Bild zu mache, empfehle ich einen Blick auf das Netzsieger- Portal.

Wer sich bislang noch nicht an das Thema Panoramafoto herangewagt hat, der kann mit einer  kostenlosen Software optimal einsteigen. Für fortgeschrittene Hobbyfotografen eignen sich wahrscheinlich eher die kostenpflichtigen Varianten, da sie mit mehr Funktionalitäten ausgestattet sind. Einen Versuch sind Panoramafotos definitiv wert, denn damit kann man den zu Hause gebliebenen Freunden und Verwandten ein einzigartiges Bilderlebnis vermitteln.

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Outdoor-Shooting mit dem Priolite MBX300

Florian von Priolite BW hatte mir ein Set mit Priolite MBX300 und einem Beauty Dish,  für einen Test zur Verfügung gestellt.
Und Florian von den Nebenboulern war bereit sich in einem Outdoor-Shooting auf dem Boulodrom von Nußloch fotografieren zu lassen.

Es ist Winter und wird schnell dunkel. Gut, dass wir einen Blitz dabei hatten, aber schade, weil der Blitz, obwohl es der „Kleinste“ in der Reihe von Priolite ist, so nur am Anfang beweisen konnte, dass er auch bei richtig hellem Tageslicht noch gegen die Sonne bestehen konnte. Weil eigentlich ging es mir um ein Porträt von Flo in Action und mit dem schönen Look von Geblitzdingse. Aber 15:00 war schon fast zu spät für so ein Shooting.

Den Blitz bekommt man in 2 Minuten aufgebaut, anders als bei den meisten anderen mobilen Blitzen ist der Akku und alle Elektronik im Blitzkopf. Das macht es echt handlich, weil der Blitz nicht mit Kabeln an einen Akku angeschlossen werden muss. Priolite bietet hervorragende Qualität made in Germany und das merkt man auch an dem Stativ, bei dem oft gespart wird – hier nicht. Nachteil allerdings: Man braucht das Stativ. Bei leichteren Blitzköpfen kann man ihn auch auf einer Stange einem Assi in die Hand drücken. Würde ich mit dem MBX-300 nicht machen.


Der Beauty-Dish ist eine feine Sache, damit bekommt man  nicht ganz so weiches Licht wie mit einer gleich großen Softbox, es wird aber auch ein Diffusor mitgeliefert, wenn man das Licht wieder etwas weicher zu bekommen möchte . Wirkliche Unterschiede im Licht mit und ohne Diffusor habe ich aber nicht gemerkt, da müsste man mehr am Licht feintunen, dafür hatten wir nicht die Zeit. Mehr Einfluß auf die Art, wie das Licht am Model wirkt, hat auf jeden Fall der Abstand zwischen Blitz und Modell.

Es war ein vollkommen bedeckter, grauer Tag, eigentlich hell genug aber es fehlt ans solchen Tagen einfach an Dynamik im Licht und die Bilder wirken eher flau und langweilig. Mit einem Blitz bekommt man da schon ordentlich Dramatik ins Bild.

Ich stelle den Blitz meistens so auf, dass er das Licht aus einer leicht erhöhten und seitlichen Position auf das Model fallen lässt, das wirkt am natürlichsten und bringt schöne Konturen ins Bild. Der Blitz bringt meistens kühleres Licht als die Sonne, heute war der Unterschied eher gering, aber selbst wenn er wie bei Sonnenuntergangsbildern deutlich stärker ist, bringt das eher eine angenehme Dramatik ins Bild als das es stört. Wer es nicht mag, kann sich mit orangenen Farbfolien helfen …

Wenn es dunkel wird, reicht oft auch ein Aufsteckblitz. Bei Tageslicht ist aber Power gefragt, und die hat der MBX300. Bei allen Bildern hatte ich höchstens halbe Leistung (oder sagen wir, den Regler auf der Mitte zwischen minimaler und maximaler Leistung).

Am Anfang hatte ich sogar einen Graufiter auf dem Objektiv, das ist ein guter Ersatz für den High-Speed Sync, oder Hot-Sync, wie es bei den größeren Priolites heisst.
Das Problem ist nämlich, dass man eher zuviel als zu wenig Licht hat. Will man mit offener Blende fotografieren, kommt man schnell in den Bereich der Überbelichtung, weil die Synchronzeiten ja meist nicht weniger als 1/200s Belichtungszeit zulassen. Und erst mit Hotsync oder Graufilter kann man die Blende wieder aufreissen.

Den Fernauslöser muss ich auch noch erwähnen, der ist nämlich wirklich stark, weil er nicht nur den Blitz auslöst, sondern man darüber auch die Leistung einstellen kann. Besonders praktisch, wenn der Blitz weit oben auf dem Stativ ist. So sieht man auf der Fernbedienung immer die Blitzleistung und kann sie sehr einfach regeln. Und das natürlich für so viele Blitze, wie man sich leisten kann. (4 Gruppen zu je 9 Blitzen glaube ich).
Für Outdoor Shotings reicht einer aber in den meisten Fällen und wenn man schon einen Assi dabei hat, dann kann man ihm ja einen Reflektor geben :-)

180 Blitze bei voller Leistung kann der MBX300 abfeuern, bevor man nachladen muss. Wir haben den Akku nicht leer bekommen. Das Kit ist meiner Meinung nach voll sein Geld wert, ich hatte bisher zu Hause eine sagen wir mal günstigere Alternative und Priolite ist was die Qualität und Funktionalität angeht schon eine ganz andere Hausnummer. Mein altes Teil kommt jetzt definitiv zu eBay.

Wer die Geräte selbst ausprobieren will, kann das nach Vereinbarung mit Florian auch  im VIP Mietstudio Hockenheim tun.

Mein Fazit laut ganz klar: Daumen hoch!
Und vielleicht nicht ganz unwichtig: Ich habe ausser der kostenlosen Leihstellung nichts von Priolite bekommen.

Danke also an die beiden Floriane für die freundliche Unterstützung und die Geduld beim Fotografieren!