Alle Artikel in: Photo News & Tips

Sonnenaufgang über Began

Wandkalender selbstgemacht

Ich wollte mal wieder einen schönen Wandkalender haben. Bilder dafür gibt es genug in meiner Lightroom Bibliothek. Aber die Designs, die es so online gibt, fand ich aber nicht wirklich prickelnd. Also hab ich mir im Photoshop selber einen gebastelt. Das Bild vom Januar 2015 ist übrigens aus einem Heißluftballon über Bagan entstanden. Und zwar genau so. Ich konnte es einfach nicht weiter bearbeiten und glaube auch nicht, dass ich es verbessern könnte. Die anderen habe ich alle mit einem einheitlichen Look versehen. Viel Spaß beim Ansehen. Wenn Ihr entweder den Kalender oder das Photoshop Template haben wollt: Unten sind die Links mit Beschreibung. Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

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Panography – Panorama Fotos richtig zusammensetzen 

“If I can’t bring my camera, I’m not going” gilt natürlich auch auf Teneriffa und auch am Strand … Eine prima Gelegenheit für ein Panoramafoto, dachte ich mir. Aus dieser Idee ist dieser Beitrag entstanden. Zunächst ist für ein Panorama Foto natürlich eine Reihe von Bildern nötig. Diese müssen alle vom gleichen Punkt aus fotografiert werden und sie müssen sich überlappen. Bevor die ersten Fotos gemacht werden, ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass auch sämtliche Bilder für das Panoramafoto von dem gewünschten Standpunkt aus gemacht werden können. Benötigt werden zunächst einmal ein möglichst guter Fotoapparat und ein Stativ. Es soll Profis geben, die auch ohne Stativ auskommen, doch dann muss man schon ein sehr ruhiges Händchen haben. Mit einem Stativ ist sichergestellt, dass die Fotos nicht verwackeln und dass alle Bilder in der gleichen Höhe aufgenommen werden. Sinnvoll ist außerdem ein Kugelkopf, mit dem die Kamera in alle Richtungen gedreht werden kann. Nun können die Bilder geschossen werden. Zu Hause werde ich die Bilder im Computer zu einem Panoramabild zusammenfügen. Dafür gibt es im Handel …

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Outdoor-Shooting: Test und Review Priolite MBX300

Der Beauty-Dish ist eine feine Sache, damit bekommt man  nicht ganz so weiches Licht wie mit einer gleich großen Softbox, es wird aber auch ein Diffusor mitgeliefert, wenn man das Licht wieder etwas weicher zu bekommen möchte . Wirkliche Unterschiede im Licht mit und ohne Diffusor habe ich aber nicht gemerkt, da müsste man mehr am Licht feintunen, dafür hatten wir nicht die Zeit. Mehr Einfluß auf die Art, wie das Licht am Model wirkt, hat auf jeden Fall der Abstand zwischen Blitz und Modell. Es war ein vollkommen bedeckter, grauer Tag, eigentlich hell genug aber es fehlt ans solchen Tagen einfach an Dynamik im Licht und die Bilder wirken eher flau und langweilig. Mit einem Blitz bekommt man da schon ordentlich Dramatik ins Bild. Ich stelle den Blitz meistens so auf, dass er das Licht aus einer leicht erhöhten und seitlichen Position auf das Model fallen lässt, das wirkt am natürlichsten und bringt schöne Konturen ins Bild. Der Blitz bringt meistens kühleres Licht als die Sonne, heute war der Unterschied eher gering, aber selbst wenn …

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DJI Inspire 1

Hätte ich keine Phantom, würde es mich schon ziemlich jucken: DJI stellt heute die Inspire 1 vor. Bei der Vision kommen die Propeller ziemlich häufig – besonders wenn man zu schnell fliegt, dann neigt sich der Kopter nach vorne –  die Enden der Propeller  ins Blickfeld. Bei der Inspire werden die Rotoren mit dem Landgestell nach oben bewegt, wenn das Teil erst mal abgehoben hat und bei der Landung automatisch wieder runter gefahren. Dafür gibt es extra eine 3-D Kamera ,die immer nach unten gerichtet ist und dafür sorgt, dass die Inspire nicht auf  dem Bauch aufsetzt. Coole Sache. Schade ist allerdings, dass die maximale Flugzeit mit nur 18 Minuten angegeben ist, die Gerüchteküche hatte eine  halbe Stunde vermutet – und geirrt. Der Preis von 2700 USD ist auch recht sportlich angesetzt. Für etwas mehr kann man schon eine Drohne haben, die eine kleine Systemkamera trägt. Meine Kreditkarte zuckt nicht mal und bleibt extrem gelassen: Für mich lohnt sich der Umstieg erst mal nicht.  Trotzdem: geiles Teil! So richtig sinnvoll wird sie, wenn man die Rolle des …

sel55210

[UPDATE] SEL55210 – Erfahrungen mit Sonys Tele-Zoom für die NEX

  (Diesen Artikel hatte ich ursprünglich im Dezember 2011 gepostet und jetzt ein kurzes Update hinzugefügt, s.u.) Im Oktober gabs in Berlin ein Alpha-Festival. Schön wars. Und nächstes Jahr findet wieder eins statt. Schöner Nebeneffekt: Wir konnten die neuen Nex-7 und A77 und die neuen Sony-Gläser ausprobieren und vorbestellen. Mittlerweile haben wir jetzt ein SEL-55210 direkt aus dem Sony Style Store bekommen, obwohl es sonst noch nicht auf dem Markt ist. Ich wollte ja eigentlich das 50mm f 1.8, aber 300 EUR sind dann doch etwas happig, auch wenn es einen Bildstabilisator eingebaut hat. Das 55-210 hatten wir auch schon auf dem Festival ausprobieren können, damit kann man auch schöne Portraits machen, das Bokeh gefällt und bei 210 mm läßt sich das Motiv ordentlich vom Hintergrund freistellen. Verarbeitet ist es auch gut (aussen Aluminium aber innen dann doch Plastik, das beim Zoomen ausfährt) und auch wenn es es deutlich größer als die Kamera ist, kann man es (fast) immer dabei haben. Billiger als das 50mm ist es allerdings auch nicht. Das SEL55210 läßt sich aber …

Canon 50mm an der Sony A7

Canon FD 50mm an der Sony A7 und A6000

Altes Glas an eine Sony mit E-Mount anzuschließen ist für mich  immer wieder ein Höllenspass. Man bekommt wieder das Gefühl, “echt” zu fotografieren und lässt sich viel mehr Zet, bevor man abdrückt. Jedenfalls läbger, als man zum Fokussieren braucht. Aber ich wusste nie wirklich ob die Ergebnisse den Aufwand rechtfertigen. Kann das alte Glas mithalten? Ich hab mal einen Praxistest machen müssen. Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

selfie

Selfie! Aber bitte in gut!

Wenn man in der Google Bildersuche Selfie eingibt, hat man einen weiteren Grund  am Verstand der Menschheit ernsthaft zu zweifeln. Dabei geht es auch richtig kreativ. Ich bin auf diese Sammlung hier gestossen und musste sie einfach nochmal posten. Mein kleiner Beitrag um uns alle wenigstens etwas vor den vielen Horror-Selfies zu verschonen. Da ich die Bilder nicht klauen und hier verlinken, aber auch eins einbinden wollte habe, ich mit der ASCII-Cam schnell mal eins mit Google Chrome am Laptop gemacht. Mein erster PC hatte zwar schon eine Hercules-Grafikkarte, die 720 × 348 Pixel entweder schwarz oder weiss darstellen konnte, trotzdem war damals ASCII-Art noch weit verbreitet. So alt bin ich … Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

martin

Lightroom Workflow

Ihr kennt das sicher auch: Die Bilder vom Shooting oder vom Urlaub sind im Kasten. Und nach Lightroom übertragen. 80% will man selber nicht mehr sehen und den Rest  vom berühmten “Snapshot” zum “Great Shot” nachbearbeiten. Das ganze soll dann möglichst nicht so lange dauern wie der Urlaub selbst Ich habe ziemlich lange gebraucht um die Zeit im Lightroom zu optimieren und bin noch nicht ganz am Ende angekommen. Ich habe dabei gelernt, dass es wichtig ist, einen sich wiederholenden Workflow zu entwickeln, mit dem man selbst gut leben kann und denn man dann strikt durchzieht. Immer und immer wieder. Wenn man das nicht macht, verschwendet man zu viel Zeit mit der Bearbeitung von nicht so tollen Bildern, weil man sie doch noch retten kann oder will und lässt die wirklichen Schätzchen unbeachtet in der Lightroom-Bibliothek vergammeln, weil für sie die Zeit nicht mehr da ist. Wenn es Euch auch so geht, dann habe ich zwei Tips. Und keine Angst, die Zeit um Euch die beiden Tutorials reinzuziehen, holt Ihr extrem schnell wieder raus! 1 Hour 1000 Pics – Supercharge your Lightroom Workflow Das kling englisch, ist …

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Der Tiefenschärfe-Trick mit der Schärfentiefe

Um Bilder mit geringer Tiefenschärfe Schärfentiefe und schönem Bokeh im Hintergrund hinzubekommen braucht man ein lichtstarkes Objektiv mit langer Brennweite. Ohne grosse Blende (so f/2.8 oder besser, aber eigentlich ein 85mm f/1.4 für 2000EUR) geht das nicht. Denkt man so. Stimmt aber nicht. Das Bild hier ist mit 70mm und Blende f/11 aufgenommen. Wieso ist der Hintergrund so schön unscharf? Der Trick, der mit eigentlich jedem Standard-Kit-Objektiv funktioniert – und das nicht nur bei Blümchen, sondern auch bei Portraits, ist ganz einfach: Achtet beim Fotografieren darauf, wie das Verhältnis zwischen dem Abstand zwischen Kamera und Hauptmotiv und dem Abstand vom Hauptmotiv und Hintergrund ist. Ihr solltet deutlich näher am Hauptmotiv sein, als es der Hintergrund ist. Das war’s auch schon! Auf dem Bild hier war die Blume im Vordergrund vielleicht 50cm vom Objektiv aber locker 2-3m von den lila Blumen im Hintergrund entfernt. Darum sind sie auch bei Blende 11 unscharf. Ich hatte zwar eine Kamera mit Vollformal-Sensor, das funktioniert auch mit kleineren Sensoren. Das Objektiv mit dem etwas sperrigen Namen “Vario-Tessar T* FE 24-70mm F4 …