Foto-Workflow für iPad, iPhoto, Lightroom und Aperture

import_allDas iPad kann zusammen mit dem Camera Connection Kit Bilder von DigiCams auf das iPad laden.

Ausserdem kann man ausgewählte Alben aus iPhoto oder Aperture zum iPad übertragen und hat so seine Lieblingsbilder immer dabei.

Beides musste ich dringend mal ausprobieren.

Übertragen von Alben aus iPhoto oder Aperture zum iPad

Das geht ganz einfach in iTunes. Zuerst auswählen, ob von Aperture oder iPhoto synchronisiert werden soll – beide geht nicht – und dann die Alben auswählen, die synchronisiert werden sollen. Das wars dann schon. Und es lohnt sich, weil Bilder Gucken auf dem iPad wirklich gut kommt!

Übertragen vom iPad zu iPhoto

Das funktioniert ähnlich einfach. In iPhoto werden die Ereignisse angezeigt, die von der Kamera auf das iPad übertragen wurden.  Neben den Ereignissen wird auch der Inhalt des Albums “Gesicherte Fotos” in dem die iPod-Screenshots abgelegt werden, zum übertragen angeboten. Also recht übersichtlich alles. Die Ereignisse landen dann in iPhotos so wie sie in der Fotos  App auf dem iPAd angezeigt werden.

Wichtig für den Workflow:

  • iPhoto bietet sowohl die Option “Bereits importierte Fotos ausblenden”, damit diese nicht wiederholt importiert werden
  • Nach dem Import kommt ein Popup, das fragt ob, die Bilder auf dem iPad gelöscht werden soll.
  • iPhoto blendet beim Übertragen die zuvor aus iPhoto oder Aperture geladenen Alben aus

iPhoto und iPad verstehen sich also prima. Und so eignet sich das iPad duchaus dazu, es im Urlaub als Medium zum Verwalten der Urlaubsbilder verwenden zu können. Die Bilder können von der DigiCam zum iPad übertragen werden, dort vorsortiert und bei Bedarf mit anderen Apps bearbeitet werden um sie später in eine iPhoto Library zu landen. Wirklich bearbeiten, sortieren und bewerten kann man die Bilder dann aber leider erst auf einem Mac

Übertragen vom iPad zu Aperture

Auch hier werden die Ereignisse angezeigt, wie sie beim Import von der DigiCam zum iPad angelegt wurden, ansonsten funktioniert der Import wie von anderen Medien. Aperture löscht die Originale aber nicht nach dem Import. Ziemlich doof. Um Bilder automatisch zu importieren und von der Quelle zu löschen, nutze ich zwei Workarounds:

  • “Nikon Transfer” kam als Anwendung mit der D90, importiert aber von jeder Quelle: natürlich von der D90 aber auch von  SD-Kartenleser, iPhone, iPad und selbst von Canon und Panasonic Kameras. Nikon Transfer bietet die Möglichkeit, die Dateien nach Import von der Quelle zu löschen und zusätzlich kann man damit auch noch gleich die importierten Bilder in einen Backup Ordner sichern. Die Ordner lösche ich dann nach dem nächsten Backup der Platte mit Time Machine. Nikon Transfer kann aber nicht direkt in Aperture sichern. Ich habe daher einen Ordner “Bibliothek” in dem Nikon Transfer bei jedem Import einen neuen Unterordner anlegt. In Aperture gebe diesen Ordner dann als Quelle an und belasse die Original auch dort, in Aperture werden lediglich Referenzen angelegt.
  • “Digitale Bilder” kommt mit Mac OS und damit lassen sich Bilder schneller in Aperture importieren, als mit Aperture selber. digitalebilder2Ausserdem kann es die Originale vom iPad löschen. Auf dem Screenshot ist zu sehen, dass ich es so eingestellt habe, dass es sich auch automatisch startet, sobald das iPad angeschlossen ist. Ziemlich praktisch.
    Allerdings kann man hier keine der Importoptionen von Aperture mit auswählen. Bilder  Umbenennen oder schon beim Import Voreinstellungen anwenden geht per Improt mit “Digitale Bilder” also nicht. Es legt auch keine Backups an. Darf man halt nicht vergessen, ein Medium für die Time Machine anzuschliessen. Zu Hause ist das dank Tiem Capsule kein Problem, unterwegs habe ich eine USB Platte als Backup dabei. (Ich bin Technologieberater udn was Backups angeht ziemlich paranoid).
    Trotz dieser Einschränkungen  ist “digitale Bilder”  im Moment mein Favorit für den Workflow für Bilder, die über das iPad in Aperture landen sollen.

Lightoom

Da Lightroom 3 als Beta zum kostenlosen Download angeboten wird, hatte ich es vor einer Weile mal ausprobiert. Es bietet einiges, das Aperture User neidisch machen kann, Kleinigkeiten wie zum Beispiel der automatische Wechsel zum nächsten Bild, wenn das aktuell angezeigte Bild eine neue Bewertung erhalten hat. Das beschleunigt das Bewerten von importierten Bildern deutlich, in Aperture drücke ich nach dem Bewerten eines Bilde die Rechts-Pfeil-Taste, Lightroom springt automatisch weiter, wenn man es nicht abstellt. Überhaupt bietet Lightroom viel mehr Einstellungsmöglichkeiten. Aber letztendlich werde ich doch bei Aperture bleiben, hauptsächlich wegen der Integration in Mac OS, der intuitiven Bedienung und den Fotobüchern. (Und jetzt wieder zurück zum Thema)

iTunes bietet bei der Auswahl der Quelle für Fotos, die zum iPad übertragen werden sollen, lediglich iPhoto, Aperture oder Ordner auf der Platte an. Ein direkter Tranfer von Lightoom zum iPad wird von Apple also nicht unterstützt. Kein schöner Zug.

Der Weg in die andere Richtung funktioniert auch nicht viel besser. “Digitale Bilder” verweigert natürlich wie iTunes die Zusammenarbeit mit Lightroom. In Lightroom kann man das iPad zwar als Quelle angeben und Bilder vom iPad kopieren aber nicht verschieben. Die Quelldateien werden somit auch nach dem Import nicht gelöscht. Der Umweg über “Nikon Transfer” würde das dann allerdings wieder ermöglichen.

Lightoom kann also ein bisschen mit dem iPad  – aber nicht wirklich.

Der Grund liegt wohl eher am fehlenden Willen seitens Apple als am fehlenden Können seitens Adobe.

Tabs im Finder

totalfinder Ein wenig Norton Commander Feeling bring der TotalFinder, mit dem der Finder lernt, Tabs darzustellen. Man kann auch Dateien vom aktuellen Ordner auf einen Tab schieben, dann landen sie in dem  Ordner, der in dem jeweiligen Tab gerade geöffnet wird.Die Tabs lassen sich verschieben, zu neuen Finder Fenstern umwandeln oder auch mehrere Fenster in Tabs zusammenführen. Finde ich ganz schön praktisch. Nur die Tastaturkürzel aus Norton Commander fehlen noch, das soll aber kommen.

Total Finder ist noch im Alpha Stadium und solange auch kostenlos. Ab Version 1.0 soll es dann etwas kosten. Bei meine Tests lief es stabil und wer es nicht mehr haben möchte, kann seinen Mac mit dem mitgelieferten Uninstaller wieder davon befreien.

Funktional finde ich es klasse, nur optisch finde ich den Google Chrome – Look nicht so sehr gelungen.
Hier der Link zum Entwickler: click

iWork ’10 Video Training vorbestellbar

iwork10-p

Bei Weltbild kann ein Video Tutorial zu iWork ’10 von video2brain vorbestellt werden. Liefertermin ist Juli 2010. Ich vermute mal schwer, dass dann auch das iWork 10 erhätlich sein wird. Und hoffentlich auch ein iLife 10.

Links zu:

Aperture, iCalamus und die Fotobücher

Voila_Capture17Von meinen guten Erfahrungen mit Bestellungen von Büchern, Kalendern und Postkarten bei Photographerbook hatte ich ja schon berichtet. Im Dezember hatte ich dort eine ganze Menge  Weihnachtsgeschenke drucken lassen.

Da die Buchformate von Aperture 3 wie die von Aperture 2 nicht offiziell unterstützt werden, mit Aperture 2 funktionierte der Exportiertes der Import in iCalamus zum Druck bei photographerbook problemlos. Da einige von Euch den Blog nach Aperture 3 und iCalamus durchsucht haben, habe ich einfach nachgefragt und eine beruhigende Antwort bekommen:

Die Formate von Aperture 3 haben sich gegenüber denen von Aperture 2 nicht geändert, die in Aperture 2 erstellten Bücher können also auch aus Aperture 3 heraus nachbestellt werden und dort auch neue erstellt und bei photographerbook gedruckt werden. Auf der Homepage wird der Export  im Gegensatz zum Import in iCalamus nicht beschrieben, daher hier der Screenshot. So geht’s: “Buch kaufen” anklicken und dann “Buchvorschau” auswählen. Dabei erzeugt Aperture ein PDF, dass dann in iCalamus importiert werden kann. (Und klar, das PDF kann man auch speichern)

Der  Import in iCalamus hier beschrieben.

Wichtig beim Erstellen der Fotobücher:

  • Die Formate können in Aperture nur  GebundenGroß und ExtraGroß ausgewählt werden.
  • Seitenzahlen deaktivieren, wenn sie zu weit rechts am Rand stehen.

Fotobücher, Kalender, Grußkarten

icalamusFotobücher, Kalender und Post- oder Grußkarten lassen sich in iPhoto besser gestalten, als über die kostenlosen Downloadprogramme der bekannten Anbieter von Fotobüchern, weil es von Apple viel schönere Vorlagen dazu gibt.

In Aperture geht das noch besser, die Vorlagen sind gleich, aber flexibler einzusetzen. So lassen sich beispielsweise die Platzhalter für die Photos auf den Seiten frei verschieben und drehen, in iPhoto muß man die vorgeschlagenen Layouts nutzen.

Einziger Nachteil der mit iPhoto/Aperture erstellten Bücher: sie sind recht teuer.

Aber auch hier gibt es Abhilfe: Über ein paar Umwege läßt sich das in iPhoto / Aperture erstellte Buch bei Photographerbook  ausdrucken. Ist das Buch erst einmal erstellt, läßt es sich als PDF Dokument sichern. Das PDF wird dann in iCalamus importiert und von dort an Photographerbook geladen.  Dafür gibt es eine spezielle Version von iCalamus, die auf die Erstellung der Fotoprodukte und den Upload reduziert ist.

Alte Atari Fans kennen Calamus als DTP Programm noch von früher. War damals ein Traum, wie es sich heute macht, kann ich nicht beurteilen. DTP gehört nicht zu meinen Hobbies, ich darf damit also auch nicht zurecht kommen. Also, zum Erstellen von Fotobüchern finde ich es nicht besonders geeignet, zumindest für Laien wie mich. Das macht aber nichts, wenn man ein PDF aus iPhoto oder Aperture hat, braucht man es nur noch in ein iCalamus Fenscter schieben, die Ausrichtung überprüfen und das Dokument dann zu Photographerbook hochladen. Das wiederum geht fix und ist kinderleicht.

Wie gesagt, ich finde, mit Aperture kann man mit Abstand die schönsten Bücher gestalten und mit Photographerbook bekommt man sie in guter Qualität zu einem deutlich günstigeren Preis als bei Apple. Apropos Qualität. Die normalen Photobücher sehen aus, wie die über Apple gedruckten Bücher, mein letztes habe ich allerdings in der Qualität “UV -PhotoGloss” bestellt, das Papier wirkt hier wie ein richtiges Photo. Echt Klasse!

Achtet auf die unterstützten Formate  bei der Erstellung . Im Moment sind das  “iPhoto gebunden groß” und gebunden extragroß, Aperture 3 Formate auf Anfrage, was auch immer das bedeutet.

Letztens hatte ich eine Odysse bei der Erstellung von Grußkarten, bei der mir letztendich Photographerbook die einzige Lösung bot. Auch hier sind die Layouts der Druckereien, die Postkarten drucken, eher grauenvoll. Und niergends konnte ich die Rückseite der Grußkarte gestalten. Ich habe dann wieder iPhoto genutzt. Auch hier ist die letzte Seite leer oder lediglich mit “made on a Mac” versehen. Ich wollte sie selbst gestalten. Also ein in iPhoto Layout genommen, als PDF gesichert, in Photoshop geöffnet und dort dann die vier Seiten der Grußkarte gestaltet und in vier einseitige PDFs gesichert, die dann über iCalamus wieder an Photographerbook gingen. am nächsten Morgen waren die Karten schon im Briefkasten und auch das Ergebnis war wieder klasse!

Hier der Link zu www.photographerbook.eu, iCalamus läßt sich hier auch herunterladen.

Duplikate aus der Aperture Library entfernen

icon_duplicate_annihilator_aperture_128Duplicate Annihilator hatte früher ganz ordentlich meine iPhoto Library aufgeräumt und Dubletten entfernt. Jetzt gibt es auch eine Aperture Edition für Aperture 3.

Das Tool kostet normalerweise $7.95 also knapp 7 EUR. Das ist für mich eigentlich schon ein Preis zum zuschlagen. Zur Zeit kann man über dern Gutschein-Code CPN9450717679 nochmals 50% sparen, ich habe es dann für 3,64EUR gekauft.

Wer es erst einmal ausprobieren will, kann auch eine Demo-Version laden, die allerdings nur 500 Bilder durchsucht.

Hier der Link zur Hersteller Seite.

Happy Birthday, Photoshop!

twentyPhotoshop ist 20 geworden! Kaum zu glauben.

Anfangs eher belächelt, jetzt nicht mehr wegzudenken. Herzlichen Glückwunsch und Danke für die Updates!

Hier ein Video von Adobe TV , das zeigt, wie die erste Version auf dem damals schon 5 Jahre alten Mac lief und was für ungeheuerliche Sachen man damit machen konnte.

Auch nicht schlecht: die Entwickler von damals, den Brüdern John und Thomas Knoll und Russell Brown, der Photoshop für Adobe in Lizenz genommen hatte,  haben sich nach 20 Jahren zusammengesetzt um über die Entwicklung von Photoshop zu diskutieren.

Adobe hat mit www.photoshop20anniversary.com auch eine Geburtstagsseite ins Netz gestellt, die durchaus einen Klick wert ist.

Raw Update für Aperture 3 und iPhoto ’09

rawApple bietet einen weiteren Grund zum Upgrade auf Aperture 3: Mit dem neuesten Update werden in iPhoto 09 und Aperture 3 nun auch die Raw Formate dieser Kameras unterstützt:
Canon PowerShot S90
Canon sRAW
Canon mRAW
Leica D-LUX 4
Panasonic Lumix DMC-G1
Panasonic Lumix DMC-GH1
Panasonic Lumix DMC-LX3

Was mich besonders freut, da meine Aperture Library schon Raws der Lumix LX3 enthält, sie aber bisher nicht anzeigen konnte …

Aperture X heisst doch Aperture 3

aperture3Endlich ist es da!

Neu sind die Gesichtserkennung und Geotagging wie in iPhoto und die Möglichkeit Diashows zu erstellen.  Die schönsten Fotobücher konnte man meiner Meinung nach sowieso schon mit Aperture erstellen, mal sehen, was hier die neue Version bringt.

Richtig praktisch klingen die Funktionen zur Bildverwaltung, das sollte nun Dokumentverwaltung heissen, weil man einstellen kann, ob man z.B. auch Videos in Aperture verwalten möchte. Ich werde das sicher machen. Auch soll Aperture 3 nun verschiedene Libraries synchronisieren können, den Wechsel zwischen Libraries vereinfachen und auch eine “Export als Library” Funktion bieten, mit der ein Projekt, Album, o.a. in eine neue Library exportiert werden kann. Toll! Eine Funktion zum Suchen nach Duplikaten habe ich allerdings nicht gefunden. Weniger toll.

Insgesammt sollen es 200 neue Features sein!

Am schnellsten bekommt man es über den Download (30 Tage Trial). Ein Intel Mac mit mindstens 10.5.8 und 1GB RAM werden vorausgesetzt.

Ich werde es gleich laden. Es wird natürlich gleich getestet, so stay tuned!

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