iGottesdienst

Gestern wurde ein neues iPhone vorgestellt.

Na und?

Steve Jobs,  iGod persönlich hat es vorgestellt!

Seine Keynote von der WWDC hat Apple wieder veröffentlicht, hier der Link.

Steve kommt sehr gut gelaunt und humorvoll rüber und die Keynote ist fesselnd, ob man jetzt vom Apple Virus angesteckt ist oder nicht …

Ach ja, das neue iPhone: höher auflösender Bildschirm, bessere Kamera und VideoChat, FaceTime genannt, sind neben dem neuen Betriebssystem, das dann iOS 4 heissen wird, die Features die es hauptsächlich vom iPhone 3GS unterscheiden. Nichts, was ich unbedingt bräuchte. Aber: Es bekommt den A4 Prozessor vom iPad und eine fette Batterie. Damit kann man das iPhone 4 deutlich länger ohne Nachladen nutzen, und das war auch nötig, mit meinem iPhone komme ich ohne USB Batterie zum Nachladen nicht aus.

Ach nein, nicht nur die Batterie, es hat wieder verdammt viele neue Haben-Wollen-Features. Hoffentlich kann ich den Telekom-Vertrag vorzeitig verlängern und auf das iPhone 4 upgraden …

Und? One more thing!  Als ich gestern um 19:00 im Baggersee war, haben mich sogar die Glocken der benachbarten Kirche daran erinnern wollen, dass Steve gerade die Bühne betritt!

Hipstamatic Collection

Hipstamatic ist zu einer meiner Lieblings-Apps auf dem iPhone geworden, wenn es um das Schiessen von Schnappschüssen im Retro-Style geht. Mit diversen Wechselobjektiven, Filmen und Blitzen kann man viele alte Kameras “nachbauen” kommt dabei zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen, aber selbst wenn man zweimal mit dem gleichen Objektiv und Film fotografiert, kommt doch immer wieder ein anderes Bild heraus. Eine spannende Sache, finde ich.

Hier der Link in den Apps Store, das App kostet 1,59 EUR, um alle Objektive, Filme und Blitze zu bekommen, muss man noch drei Pakete zu je 79 Cent nachkaufen, ich habe das nicht bereut!

Hipstamatic im Appstore

Bei den vielen Möglichkeiten, hatte ich selbst die Übersicht verloren, welche Effekte durch die Objektive , filme und Blitze entstehen und habe daher eine Serie geschossen. In der App kann man bei jedem Bild die Aufnahmeoptionen ansehen und die Kamera für die nächsten Bilder damit ausrüsten.

Hier nun eine Übersicht von verschiedenen Aufnahmen vom gleichen Motiv, ich habe dabei alle Objektive, aber nicht alle Filme und Blitze ausprobiert. Es gibt zwei SW Filme, mehrere Farbfilme und Filme, die nur zu unterschiedlichen Rahmen führen. Ausserdem noch weisse, einfarbige und bunte Blitze …

… weiter lesen!

Bilder vom iPhone zum iPad übertragen

ipadimport.jpg

Um Bilder vom iPhone zum iPad zu übertragen gibt es mittlerweile einige Apps, die das per Bluetooth oder WiFi ermöglichen. Wenn man aber auch von anderen Kameras Bilder zum iPad übertragen möchte, braucht man das Camera Connection Kit. Und damit kann man auch das iPhone als Kamera an das iPad anschliessen und die Bilder zum iPad übertragen.

Mit Apps wie “Camera for iPad”  [Link zum iTunes Store] geht das sogar sofort, das iPhone wird sozusagen zum Auge für das iPad und das iPad zum Blitzlicht für das iPhone ….

Ganz ohne App und klassisch per USB geht es aber auch.

Foto-Workflow für iPad, iPhoto, Lightroom und Aperture

import_allDas iPad kann zusammen mit dem Camera Connection Kit Bilder von DigiCams auf das iPad laden.

Ausserdem kann man ausgewählte Alben aus iPhoto oder Aperture zum iPad übertragen und hat so seine Lieblingsbilder immer dabei.

Beides musste ich dringend mal ausprobieren.

Übertragen von Alben aus iPhoto oder Aperture zum iPad

Das geht ganz einfach in iTunes. Zuerst auswählen, ob von Aperture oder iPhoto synchronisiert werden soll – beide geht nicht – und dann die Alben auswählen, die synchronisiert werden sollen. Das wars dann schon. Und es lohnt sich, weil Bilder Gucken auf dem iPad wirklich gut kommt!

Übertragen vom iPad zu iPhoto

Das funktioniert ähnlich einfach. In iPhoto werden die Ereignisse angezeigt, die von der Kamera auf das iPad übertragen wurden.  Neben den Ereignissen wird auch der Inhalt des Albums “Gesicherte Fotos” in dem die iPod-Screenshots abgelegt werden, zum übertragen angeboten. Also recht übersichtlich alles. Die Ereignisse landen dann in iPhotos so wie sie in der Fotos  App auf dem iPAd angezeigt werden.

Wichtig für den Workflow:

  • iPhoto bietet sowohl die Option “Bereits importierte Fotos ausblenden”, damit diese nicht wiederholt importiert werden
  • Nach dem Import kommt ein Popup, das fragt ob, die Bilder auf dem iPad gelöscht werden soll.
  • iPhoto blendet beim Übertragen die zuvor aus iPhoto oder Aperture geladenen Alben aus

iPhoto und iPad verstehen sich also prima. Und so eignet sich das iPad duchaus dazu, es im Urlaub als Medium zum Verwalten der Urlaubsbilder verwenden zu können. Die Bilder können von der DigiCam zum iPad übertragen werden, dort vorsortiert und bei Bedarf mit anderen Apps bearbeitet werden um sie später in eine iPhoto Library zu landen. Wirklich bearbeiten, sortieren und bewerten kann man die Bilder dann aber leider erst auf einem Mac

Übertragen vom iPad zu Aperture

Auch hier werden die Ereignisse angezeigt, wie sie beim Import von der DigiCam zum iPad angelegt wurden, ansonsten funktioniert der Import wie von anderen Medien. Aperture löscht die Originale aber nicht nach dem Import. Ziemlich doof. Um Bilder automatisch zu importieren und von der Quelle zu löschen, nutze ich zwei Workarounds:

  • “Nikon Transfer” kam als Anwendung mit der D90, importiert aber von jeder Quelle: natürlich von der D90 aber auch von  SD-Kartenleser, iPhone, iPad und selbst von Canon und Panasonic Kameras. Nikon Transfer bietet die Möglichkeit, die Dateien nach Import von der Quelle zu löschen und zusätzlich kann man damit auch noch gleich die importierten Bilder in einen Backup Ordner sichern. Die Ordner lösche ich dann nach dem nächsten Backup der Platte mit Time Machine. Nikon Transfer kann aber nicht direkt in Aperture sichern. Ich habe daher einen Ordner “Bibliothek” in dem Nikon Transfer bei jedem Import einen neuen Unterordner anlegt. In Aperture gebe diesen Ordner dann als Quelle an und belasse die Original auch dort, in Aperture werden lediglich Referenzen angelegt.
  • “Digitale Bilder” kommt mit Mac OS und damit lassen sich Bilder schneller in Aperture importieren, als mit Aperture selber. digitalebilder2Ausserdem kann es die Originale vom iPad löschen. Auf dem Screenshot ist zu sehen, dass ich es so eingestellt habe, dass es sich auch automatisch startet, sobald das iPad angeschlossen ist. Ziemlich praktisch.
    Allerdings kann man hier keine der Importoptionen von Aperture mit auswählen. Bilder  Umbenennen oder schon beim Import Voreinstellungen anwenden geht per Improt mit “Digitale Bilder” also nicht. Es legt auch keine Backups an. Darf man halt nicht vergessen, ein Medium für die Time Machine anzuschliessen. Zu Hause ist das dank Tiem Capsule kein Problem, unterwegs habe ich eine USB Platte als Backup dabei. (Ich bin Technologieberater udn was Backups angeht ziemlich paranoid).
    Trotz dieser Einschränkungen  ist “digitale Bilder”  im Moment mein Favorit für den Workflow für Bilder, die über das iPad in Aperture landen sollen.

Lightoom

Da Lightroom 3 als Beta zum kostenlosen Download angeboten wird, hatte ich es vor einer Weile mal ausprobiert. Es bietet einiges, das Aperture User neidisch machen kann, Kleinigkeiten wie zum Beispiel der automatische Wechsel zum nächsten Bild, wenn das aktuell angezeigte Bild eine neue Bewertung erhalten hat. Das beschleunigt das Bewerten von importierten Bildern deutlich, in Aperture drücke ich nach dem Bewerten eines Bilde die Rechts-Pfeil-Taste, Lightroom springt automatisch weiter, wenn man es nicht abstellt. Überhaupt bietet Lightroom viel mehr Einstellungsmöglichkeiten. Aber letztendlich werde ich doch bei Aperture bleiben, hauptsächlich wegen der Integration in Mac OS, der intuitiven Bedienung und den Fotobüchern. (Und jetzt wieder zurück zum Thema)

iTunes bietet bei der Auswahl der Quelle für Fotos, die zum iPad übertragen werden sollen, lediglich iPhoto, Aperture oder Ordner auf der Platte an. Ein direkter Tranfer von Lightoom zum iPad wird von Apple also nicht unterstützt. Kein schöner Zug.

Der Weg in die andere Richtung funktioniert auch nicht viel besser. “Digitale Bilder” verweigert natürlich wie iTunes die Zusammenarbeit mit Lightroom. In Lightroom kann man das iPad zwar als Quelle angeben und Bilder vom iPad kopieren aber nicht verschieben. Die Quelldateien werden somit auch nach dem Import nicht gelöscht. Der Umweg über “Nikon Transfer” würde das dann allerdings wieder ermöglichen.

Lightoom kann also ein bisschen mit dem iPad  – aber nicht wirklich.

Der Grund liegt wohl eher am fehlenden Willen seitens Apple als am fehlenden Können seitens Adobe.

Tilt Shift Generator

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TiltShift Generator gibt es als Apps für  iPhone und iPad, ich habe mir beide geholt, die iPhone Version um gleich die Wirkung eines Fotos ausprobieren zu können und die iPad Version weil die App auf dem großen Display viel mehr Spaß macht.  Beide kosten 79 Cent, damit verflüchtigt sich auch das Gefühl, hier versucht wieder jemand mit der gleichen App zwei mal abzukassieren.

Art & mobile hat die Apps  aus einem Adobe Air Service [labs.artandmobile.com/tiltshift] entwickelt, der Generator lässt sich also auch online verwenden.

Hier die Links in den App Store:

Um den Miniatureffekt hinzubekommen sollte möglichst von oben fotografiert werden.

In dem Beispiel habe ich das Auto aus dem ersten Stock fotografiert und anschliessend die Unschärfe hinzugefügt. Um das Bild noch mehr zu einem Makro einer Spielzeuglandschaft werden zu lassen habe ich die Farbsättigung (Saturation) und Helligkeit etwas angehoben und zum Schluss den Rand mit einer leichten Vignettierung versehen. Das geht mit der TiltShif App sehr intuitiv und damit habe schon wieder eine App, die wirklich Laune macht.

SpielzeugautoVorbildlich finde ich auch, dass die Einstellungen beim Schliessen der App gespeichert bleiben, das nächste Bild wird dann gleich mit den vorhergehenden Einstellungen gezeigt. Auch gut ist: Der Effekt kann nicht nur auf mit der App fotografierte Bilder angewendet werden, sondern auf jedes Foto im Album

iPad angetestet

IMG_0007UPS sei Dank, das iPad ist da und musste natürlich sofort und zu zweit ausprobiert werden. 
Nachdem sich die Geburtstags-/Weihnachtsstimmung verflüchtigt hatte, kam bei mir mehr Ernüchterung auf als bei der Besitzerin (Es ist ja auch ihres, sie hat sich gegen ein neues MacBook und für das iPad entschieden)

Einrichten

Das beschränkte sich eigentlich auf das Anstöpseln an das Macbook, damit es sich mit iTunes verbinden konnte und dem Einrichten von W-LAN und Mail, das einfach wie nie ging, allerdings wird automatisch das POP-3 Protokoll ausgewählt, ob das auf IMAP geändert werden kann, habe ich noch nicht ausprobiert.

Fotos

Das iPad kam mit dem Camera Connection Kit und so haben wir gleich mal eine Kamera angeschlossen und die Bilder übertragen. Sie werden dann automatisch in Ereignisse aufgeteilt, wahrscheinlich wird für jeden Tag ein neues Ereignis angelegt. Die Ereignisse bekommen jedenfalls als Namen das Aufnahmedatum. Da das iPad meiner Freundin im Urlaub als mobiler Speicher und zum Vorsortieren dienen sollte, haben wir auch gleich mal die Bilder ihrer Kamera übertragen. Die Fotos App bietet als einzige Editiermöglichkeit “Foto löschen” an. Keine Alben, keine Bewertung, kein Teilen oder Verbinden von Ereignissen. Die Fotos App ist für mich ganz klar durchgefallen und man kann nur hoffen, dass zumindest etwas wie Picasa für das iPad heraus kommt, besser natürlich eine App mit Bildverwaltungsfunktionen wie iPhoto oder gar Aperture oder Lightroom,
Im übrigen haben wir auch die Photoshop Mobile App ausprobiert, sie zeigt nur die iPhone Auflösung und wir haben sie nach kaum 10 Sekunden wieder weg gedrückt.

Traurig aber wahr: das iPad eignet sich als digitaler Diarahmen aber nicht zu mehr. Das geht bestimmt noch besser

iPhone Apps

machen auf dem iPad nicht wirklich Spass, vor allem, wenn sie textlastig sind. Auf dem iPhone benutze ich oft iThoughts, NewsRack, CalenGoo und Toodledo. Sie sind bis auf CalenGoo alle an das iPad angepasst, iThought muss mann allerdings als  HD Version kaufen, die noch mal so viel kostet, wie die iPhone Anwendung. Die anderen laufen sofort mit an das iPad angepassten Auflösung und ich muss zugeben, mit NewsRack auf dem iPad RSS Feeds zu lesen macht richtig Spass, auf dem iPhone fand ich es zwar auch ok, aber das iPad ist hier einfach stärker. Hoffentlich folgen die Softwareentwickler zukünftig eher dem Beispiel von NewsRack als dem von CalenGoo oder iThoughts und bringen Apps heraus, die mit den unterschiedlichen Auflösungen klar kommen. Das neue iPhone könnte dann eine weitere Auflösung bringen.

Bei den Spielen zeichnet sich allerdings eine andere Richting ab: Die Top Seller “Labyrinth 2 HD” und “Civilization Revolution for iPad” sind in den HD Versionen deutlich teuerer als die entsprechenden iPhone Apps. Da sie auch nur hochskalierte iPhone Versionen sind, finde ich das ganz schön dreist.

iBook Store

Scheint noch ziemlich leer zu sein, wir haben dort keins der Bücher, die wir uns zulegen wollten, gefunden.

Unser erstes Fazit

Das iPad ist irre schnell und alles wieder bis ins Detail liebevoll gestaltet. Das gilt für Hard- und Software.
Als Surfbrett macht es Laune, Videos ansehen auch. Den ARD und ZDF Mediatheken konnten wir allerdings keinen Film entlocken.  Meine Chefin ist begeistert und ich fühle mich bestätigt, dass es die Kombi aus iPhone und MacBook nicht toppen kann.

Bloggerzeitung

newsrack

IMG_5180RSS Feeds habe ich bisher nicht abonniert, weil ich es nicht so prickelnd fand. Allerdings sind sie ganz praktisch um auf dem iPhone schnell nachsehen zu können was sich auf meinen Lieblingsblogs so tut. Also habe ich mich nach RSS Readern für das iPhone umgesehen und bin letztendlich  beim NewsRack hängengeblieben. Es synchronisiert automatisch mit dem Google Newsreader, ich kann also ganz bequem am Mac neue RSS Feeds hinzufügen.

Mittlerweile habe ich da knapp zwanzig Feeds abonniert,  heise, die taz und die Zeit sind auch dabei, die Fotoburschen natürlich auch.

Beim Lesen bin ich auf einen Artikel gestossen, den ich tweeten wollte, was auch sehr schnell geht, auch Kurz-URLs werden automatisch generiert. Ich hätte die URL auch verschicken können, bei delicious oder  readitlater  bookmarken und sogar bei facebook “das mag ich”-en können also wirklich praktisch, das Teil.

Schön aussehen tut es auch, nämlich wie der Name schon sagt wie ein Zeitungsständer. An das iPad ist es auch schon angepasst, dann wird der Zeitungsständer schön hochauflösend :- )

Kostet 3,99 EUR und hier ist der Link zum App Store: Newsrack

iPad bestellt

ipadvorbestellungHeute morgen um kurz nach 7:00 Uhr habe ich das iPad nun vorbestellen können, der Apple Online Store war völlig überlastet und es hatte einige Timeouts und Reloads gekostet, bis die Bestätigung endlich per mail kam.

Am 28.5. soll es dann verschickt werden. Es wird das 17″ Powerbook meiner Freundin als Couch-Surf Maschine ablösen und darauf, wie sie mit dem iPad ihre Bilder verwaltet, bin ich besonders gespannt.

Schön wäre es, wenn es die Bibliothek drahtlos mit einer iPhoto Bibliothek auf dem Mac Mini abgleichen könnte und Backups auf die Time Capsule übertragen könnte, aber soweit reicht die Integration bei Apple dann doch (noch) nicht.

Ich darf das iPad und seine Peripherie (Dock und Camera Connection Kit) aber zuerst ausgiebig konfigurieren und hoffe das Fine-Tuning bis Juli, August abgeschlossen zu haben um dann im Herbst nach letzten GoLive Tests den Handover vorzubereiten. Über den Zeitplan herrscht allerdings noch keine Einigkeit mit dem Auftraggeber.

(Nav)iPhone

navigonvolvoSeid kurzen gibt es die Navigon select Telekom Edition für Telekomkunden kostenlos im App Store. Ich frag mich zwar, wie die Anwendung den  Telekomvertrag abfragt, aber das ist eine andere Sache.

Ich hab mir die App geladen, das iPhone ins Auto gelegt und die Navigon App mit dem eingebauten Navi verglichen.

Der erste Eindruck:

  • Das Display des Volvo Navis ist auf die Verwendung im Auto hin optimiert, gross und entspiegelt, das iPhone nicht.
  • Das Volvo Navi hat keine Probleme mit sich entleerenden Batterien
  • Das Volvo Navi ist schwerer zu klauen, was bei einem Cabrio eine noch größere Rolle spielt. (Ich hatte wirklich mal ein offenes Cabrio mit einem TomTom an der Windschutzscheibe in einem Parkhaus gesehen!)
  • und das Volvo Navi ist super integriert, es wird leise, wenn eine Verkehrsnachricht durch das Radio kommt oder ich über Bluetooth telefoniere, wenn ich mich einem Blitzer nähere wird die Musik leiser und es kommt das Auslösegeräusch eines Photoapparats – allerdings nur im Ausland. Und es lässt sich über Lenkradtasten bedienen.
  • Das Navi hat im Gegensatz zum iPhone immer ausreichend viele Satelliten gefunden (Parkhäuser natürlich ausgenommen) und kann auch in Tunneln meine Position berechnen

Trotz dieser Vorteile würde ich es mir nicht mehr holen. Die Navigon App ist

  • selbst mit iPhone deutlich günstiger
  • sieht selbst in der eingeschränkten “Select” Edition deutlich freundlicher aus, die Karten zeigen mehr Details und passen sich im Maßstab an die Geschwindigkeit an, Volvo ändert den Maßstab erst bei 120 km/h.
  • hat die gleichen Routen, wie das Volvo Navi berechnet, aber schneller auf Routenänderungen reagiert
  • kann auch Fußgänger- und Fahrradrouten berechnen und ist natürlich mobiler als ein festeingebautes Navi

Die Navigon App verleitet über InApp Käufe für weitere Länderkarten,  3D Darstellung, Blitzwarnung, “lustige Stimmen” und ähnliches so viel Geld auszugeben, dass man gleich die EU Version für 90 EUR kaufen kann, die dann auch noch einige Länder mehr beinhaltet als sie über Upgrades zu bekommen sind. Wegen des schwachen GPS Empfängers des iPhones würde ich es auch nicht ohne TomTom Car Kitverwenden wollen.

Auch die Preispolitik von Navigon gibt Anlass für laute Kritik,  so fühlen sich die Käufer der Navigon D-A-CH Version von Navigon  ziemlich auf den Arm genommen, weil ihre Anwendung nicht mehr aktualisiert wird, sondern durch die Select Edition ersetzt wurde. Um auf die Funktionen der D-A-CH Version upzugraden, müssen wieder InApp Käufe getätigt werden …

Welche der Versionen werden die Features vom iPhone OS 4.0 unterstützen? Kundenfreundlich wäre es, wenn es nur noch eine Anwendung gäbe, die dann beliebig erweitert wird, damit gingen getätigte Käufe nicht durch Wechseln der App verloren. Und die Preise sind ja für iPhone Apps recht happig.

Ich werde also erst mal der Versuchung nicht nachgeben und keine Upgrades kaufen, sondern mich mit den kostenlosen Funktionen beschränken und darüber freuen, dass ich jetzt ein prima funktionierendes Navi für mein Fahrrad habe. Die Batterielaufzeit pimpe ich dann wieder über eine USB-Batterie (siehe Artikel dazu).

Also Daumen hoch für diese kostenlose Anwendung!

Calengoo: 5* iPhone Kalender App

calengoo update Anfang März hatte ich  CalenGoo gekauft und festgestellt, dass es im Gegensatz zu Google Calendar und Outlook keine privaten Termine (also Termine, bei denen Andere nur einen Blocker, aber nicht den Inhalt sehen) unterstützt. Ich habe den Entwickler um dieses Feature  gebeten und er hat es mir für das übernächste Update versprochen.

Und nach gerade mal 2 Wochen war es da, ich bin begeistert! In der zwischenzeit hat er auch Push notifications eingebaut, auch nicht ganz unwichtig für einen Kalender. Ein Feature, das ich Anfang März bei keiner Kelender App ausser der von Apple gefunden habe. Die finde ich aber völlig unbrauchbar, haupssächlich wegen der nichtssagenden Monatsansicht.

CalenGoo hat es natürlich auch auf den Homescreen meines iPhones gebracht, ich möchte es nicht mehr missen, endlich ein brauchbarer Kalender!

Die 5,49€ für CalenGoo sind nicht wenig, aber gut angelegtes Geld, finde ich.

Link: CalenGoo im App Store

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