Fotos für den Kühlschrank

Beim Typ von Nebenan bin ich auf einen Blog Post zu Pic Pack gestossen.
Da kann man 12 Bilder aus seinem Instagram Account zu Kühlschrankmagneten machen lassen. 12 Bilder zu 12 Magneten für 18 Euro. Das klang verlockend.
Ich habe mir dann auch gar nicht erst die Mühe gemacht und neue Bilder für den Kühlschrank aus meiner Aperture-Library gesucht um sie dann zu Instagram zu laden, sondern, 12 Bilder die ich schon oben hatte ausgewählt und bestellt.

… weiter lesen!

flickr und das Retina Display

Auf dem  flickr Blog kann man nachlesen, dass es für die Lightbox nun neben der 1024er Auflösung zwei neue Bildgrößen gibt: 1600 und 2048 Pixel an der langen Seite.

Welche der drei Auflösungen für die Lightbox verwendet wird, kann man zumindest mit Pro-Account einstellen, voreingestellt ist “Best Display Size” und damit die höchste Auflösung.

Das führt sicher dazu, dass flickr auf dem iPad oder generell auf Bildschirmen mit hoher Auflösung die Bilder besser rüber kommen. Andererseits sind damit auch höher aufgelöste Bilder zum Klauen online. Für Hobby-Fotografen wohl weniger ein Thema wohl aber für diejenigen, die mit der Fotografie ihr Geld für die Miete verdienen.

Ich fürchte, dass reduziert nicht die Wasserzeichen …..

Und wer seien Bilder nicht hochauflösend online stellen möchte, sollte schnell mal die Einstellungen überprüfen.

 

Gar nicht so einfach

Unsere Tiger haben vor kurzem entdeckt, dass Mäuse wirklich toll als Spielzeug kommen. Irgendwie komisch, dass man damit am besten im Wohnzimmer spielen kann. Vor ein paar Tagen habe ich dann mal keine tote Maus entsorgen können, sondern musste einer ziemlich enttäuschten Katze ein noch richtig gut funktionierendes Spielzeug wegnehmen.

Die Maus musste trotzdem bezahlen, ich habe kurz sie als Model zwangsverpflichtet. Etwas schade, dass ich mein eigenes Spielzeug, die neue Sony A77 mit dem SAL 16-50 f 1/2.8  noch nicht so richtig im Griff habe.

Immerhin ich habe was gelehnt:

  • Blende 1/2.8 ist durchaus recht groß, vor allem wenn man am am kurzen Ende fotografiert. Der Schärfebereich beträgt nur wenige Zentimeter und so eine Maus hält nicht still. Ich hatte ja vorher Festbrennweiten mit größerer Blende und war etwas besorgt, dass ich mich mit der f 1/2.8 nicht richtig anfreunden kann, diese Sorge war unnötig ….
  • Presets sind eine tolle Sache. Bei der A77 kann man Kameraeinstellungen speichern. Ich weiss noch nicht, wie das geht, so habe ich die Maus mit ISO 400 fotografiert und statt 24 MP RAWs nur 6MP JPEGs aufgenommen. Schade! Hätte ich Presets eingestellt, hätte ich sicher auf eins gewechselt, aber mit einer Maus in der Hand überprüft  man halt nicht  alle Kameraeinstellungen sondern nimmt, was von der letzten Session eingestellt war.

Ok, es sind ein paar Bilder entstanden, die besser gelungen sind, als das hier, aber ISO 400 hätte nicht sein müssen und das 6MP JPEG sowieso nicht, weil ich später noch Ausschnittsvergrößerungen machen wollte, der Mindestabstand vom SAL 16-50mm liegt bei ca. 30 cm. Da passt die Maus einfach nicht Format füllend ins Bild.

Ich stelle dann mal was bei flickr rein …

Mit Lightroom Entwickeln


MUAHHHH … Noch ein Lightroom Buch?

Das hier ist anders! David DuChemin geht es um das Entwickeln von Bildern. Die Bildentwicklung in der Dunkelkammer war für mich der Zeitpunkt, zu dem einem Negativ seine Seele eingehaucht werden konnte und man die Möglichkeit bekam, aus dem, was abgelichtet wurde, das zu machen, was man gesehen und gefühlt hat, als man ein Bild aufgenommen hat.

David DuChemin beschreibt, wie dieser Prozess in Lightroom abgebildet werden kann.

In seinem Buch geht es ihm dann auch zuerst um Stil, Bildästhetik und seine Vision, das ist sehr lesenswert, wenn man ihn (wie ich) noch nicht kennt.

Dann erklärt er das Werkzeug, er beschreibt seinen mehr oder weniger chaotischen Workflow in Lightroom und dann das Entwicklungsmodul im Detail. Und das bedeutet keinsewegs langatmig.

Zum Schluss beschreibt er an 20 Beispielen, wie er seine Bilder entstehen läßt. Und der Teil ist für mich der eigentliche Hammer, weil aus eigentlich recht langweiligen RAWs, wie wir sie so wohl auch zu Hauf in unseren Lightroom-Katalogen finden können, sehr fesselnde, stimmungsvolle Bilder werden.

Für mich ist jeder der drei Abschnitte eine Bereicherung und das Buch eine klare Empfehlung für alle nicht Super-LR-Profis, die ihren Stil schon seit langem entdeckt und gepflegt haben. Hier gehts zum Amazon-Affiliate Link:

Mit Lightroom entwickeln: Von der Vision zur Perfektion

Ich würde sogar so weit gehen, dass das Buch auch für Fotografen interessant ist, die Lightroom gar nicht einsetzen, weil das Konzept natürlich auch für Aperture, AcDSee, Gimp oder Picasa funktioniert, die Tools muss man dann alerdings bedienen können. Wird wohl auch nicht mein letztes Buch von David DuChemin sein.

Wieder manuell scharf stellen – Focus Peaking statt Schnittbild

Manuell scharf Stellen, das hatte ich mir schon zu analogen Zeiten mit meiner F90 abgewöhnt, damals war Autofocus allerdings noch etwas für Warmduscher.

Mit den vielen Adaptern für das NEX System (und auch für Micro 4/3) bekommen alte Objektive aber wieder eine zweite Chance.

Ich habe es mit einem Minolta 50mm f1.4 an einer NEX probiert, das noch im Schrank lag. Der Adapter kostet knapp 40 EUR und selbst die NEX-3 als schon längst abgelöstes Einstiegsmodell der ersten Generation bietet zwei Hilfsmittel zum manuellen scharf Stellen:

  • Focus Peaking zeigt die Kanten an, die scharf gestellt sind, indem sie in gelb, weiss oder rot angezeigt werden. Das kann man einstellen, aber in der ersten Generation an NEX Kameras erst mit Firmware Update.
  • Auf Knopfdruck vergrößert die NEX das Sucherbild in zwei Stufen, damit man auf bestimmte Details im Bild scharf stellen kann, auch hier mit Focus-Peaking, wenn man das möchte

Damit kann man mindestens so gut scharf stellen, wie mit dem Schnittbild-Sucher einer alten analogen MF-SLR, auch aus der Hand allerdings nicht auf Objekte, die sich schnell bewegen. Für Hunde, Katzen, und Babies ist es also nichts, für Portraits und Stilleben aber durchaus zu gebrauchen.

Das Minolta Objektiv ist ein echtes Schätzchen und ich bin sehr froh mich daran erinnert und den Adapter gekauft zu haben. Hätte ich keins im Schrank gehabt, wäre wohl ein Adapter für meine Nikon 35mm f1.8 und 85 mm f1.8 ins Haus gekommen, wer keine alten Festbrennweiten hat, für den gibt es ja immer noch eBay, das dslr-forum oder zig andere Gelegenheiten. Meiner Meinung nach lohnt sich auch die Anschaffung einer alten Festbrennweite noch, zumindest im Portrait-Brennweitenbereich (35mm-85mm).

Bei weitwinkeligen Objektiven soll es zu Farbveränderungen am Rand kommen, weil ältere Objektive noch nicht so gerechnet sind, dass die Lichtstrahlen senkrecht auf den Sensor treffen, weil der Winkel beim guten alten Film keine Rolle gespielt hatte. Bei meinem Minolta Objektiv habe ich davon nichts gemerkt.

 

Und mit diesen Bildern, die während eines Business-Shootings mit einem befreundeten Unternehmer entstanden sind, versuche ich auch mal mein Versprechen aus meinem ersten Artikel zum neuen Adapter einzulösen :-)

Leider konnte ich von meiner NEX nicht die Blitzanlage auslösen, das Licht ist auf diesen Bildern eher bescheiden … Ich habe an den RAW Dateien lediglich beim Weissabgleich und Beleuchtung geschraubt, der geringe Schärfenbereich besonders beim Telefon und der Tastatur ist nicht nachträglich eingerechnet sondern so (mit Blende 1.4) aufgenommen.

Silver Efex Pro zum Schnäppchenpreis


Nik Silver Efex Pro  gibt es heute bei pixxsel für 49,95.

Silver Effex ist aus der Complete Edition das Tool, das ich am meisten verwende, und wer es noch nicht hat, aber immer haben wollte, sollte  zuschlagen!

Ich finde, wenn es um die Erstellung stimmungsvoller s/w Bilder geht, können weder Aperture, Photoshop oder Lightroom mit Silver Efex mithalten.

Hier der Link zum Angebot.

Update: Danke Frank, und ja, es ist Silver Efex in der Version 1 und nicht das Aktuelle in Version 2.

Ich hatte noch mal meine Mails von pixxsel durchgestöbert und das Angebot gab es auch schon für einen Tag im Dezember. Vielleicht kommt es auch wieder im Februar. Regulär kostet Silver Efex (bei Pixxsel) 99 EUR und Silver Efex Pro 2 (bei Nik Software) 199 EUR. Die Pro Version läßt sich dann auch als Plug-In für Photoshop verwenden, ansonsten funktioniert es nur als Plug-In für Lightroom und Aperture.

Meine Wünsche für Lightroom 4

Nach meinem Umstieg von Aperture 3 auf Lightroom 3 im letzten Jahr fange ich langsam an, mich mit LR anzufreunden. Beide Programme haben ihre Stärken und Schwächen. Lightoom hat das mächtigere Entwicklungsmodul, Aperture punktet  im Handling, der Bildverwaltung, beim Import und beim Export. Also in ganz schön vielen Bereichen, aber das bringt alles nichts, wenn man Lightroom/Aperture auch als digitale Dunkelkammer zur Nachbearbeitung betrachtet.

Also ich habe mich mit Lightroom eher arangiert als angefreundet. Nun hat die Lightroom 4 Beta begonnen, ich habe es gleich geladen und beginne zu hoffen.

Die Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger fallen geringer aus als es damals beim Uprgrade von LR2 auf LR3 war. Hinzugekommen ist ein Kartenmodul und ein Buchmodul. Beides fand ich überfällig und das Kartenmodul ist dafür nun besser zu dienen als in Aperture und bietet auch noch mehr Funktionalitäten.  Das Buchmodul erscheint für mich auf dem ersten Blick kein Kaufargument zu sein, bei meinem nächsten Fotobuch werde ich auch wieder Aperture verwenden, wenn Adobe nicht nachlegt. Die Templates von Apple für  die Bücher sind einfach klasse und bieten darüber hinaus auch noch mehr Anpassungsmöglichkeiten als Lightroom.

Die LR4 Beta versucht gegenüber Aperture dort aufzuholen, wo LR3 deutlich im Hintertreffen ist, das gelingt nur bedingt.

Gleichzeitig baut LR4 Beta aber seinen Vorsprung im Entwicklungsmodul noch weiter aus. Hier gefällt mir besonders der Korrekturpinsel, mit dem sich nun deutlich mehr lokal anpassen läßt und auch die Anpassungsregler sind intuitiver zu bedienen. Wie sich das auf die Ergebnisse auswirkt, kann ich allerdings noch nicht wirklich beurteilen.

Bei der Unterstützug von Filmen hat Adobe besonders deutlich nachgebessert, war sie in LR3 kaum erkennbar, kann LR4 Filme nun sogar editieren und überholt damit sogar Aperture.

Trotzdem bleiben noch ein paar Wünsche:

  • Gesichtserkennung
  • Anzeige der AF Felder, auf die der Autofokusscharf gestellt hat
  • Import: Möglichkeit zum Löschen der Originale auf der Kamera oder dem iPhone nach erfolgreichem Import
  • Unterstützung von PNG Dateien
  • Automatische Synchronisation im Export Modul
  • iCloud und google+ Integration (da werden wir wohl lange hoffen können)

Mal sehn was Adobe noch in die finale Version von Lighttoom 4 packt, die Beta-Phase soll diesmal jedenfalls nicht so lange dauern, wie die LR3 Beta Phase.

 

NEX 50mm f1.4

2011 hätte das Jahr der NEX sein können, es wurde leider das Jahr der Flutkatastrophen. In den Foren beschweren sich immer mehr Leute über die Nichtverfügbarkeit von längst angekündigten Objektiven für die NEX.

Ich hatte ja glücklicherweise ein 55-210 ergattert aber ein richtig schönes Protraitobjektiv fehlt.

Das NEX 50mm f1.8 ist auch eins der nicht verfügbaren Objektive aber was soll’s, im Schank stand noch eine alte Minolta X700 mit 50mm f1.4. Für 40 EUR gibt’s Adapter und am nächsten Wochenende poste ich Bilder und einen Testbericht. Versprochen.

FUJIFILM stellt die X-Pro1 vor (und ich bin begeistert)

Bisher habe ich ja immer in richtung NEX System von Sony geschielt, weil es das spiegellose System mit dem größten Sensor ist. Gut, Samsung kann bei der Sensorgröße auch mit halten, das System haut mich aber nicht wirklich um.

Die Fuji X-Pro1 sieht da ganz anders aus. Das für eine Spiegellose doch etwas klobige Gehäuse fällt ja sofort auf. Aber klobig heisst hier nicht unhandlich sondern ganz im Gegenteil, sie wird sich sicher prima in der Hand liegen. Besonders gut in meiner großen rechten Pranke :- ) Und mit Objektiven fällt der Größenunterschied auch etwas geringer aus.

Und die ersten drei Objektive, die mit der X-Pro1 an den Start gehen sollen, sind auch keine 18-55, 55-200 und 18-200 Gummizooms sondern drei lichtstarke Festbrennweiten! Fuji verspricht nahezu kreisrunde Blendenöffnungen und ein schönes Bokeh :- ) Das höre ich doch gerne!

Großer Sensor, große Blenden und ein Bedienkonzept das mich überzeugt: Blendenring am Objektiv, Zeiteinstellrad an der Kameraoberseite: das kannte ich schon von meiner alten Nikon FE.
Intelligente Automatiken mit Unterwasser-, Flugzeug-, Party- oder Nachtprotrait-Modus fehlen dafür, ich würde sie nicht vermissen.
Auch ein neuer Sensor mit einem Farbfilter, der statt dem Bayer-Muster ein unregelmäßigeres Muster verwendet soll für bessere Bildqualität sorgen. Dafür erfordert es mehr Rechenleistung und die ersten Testmuster sollen noch etwas langsam sein.

Die Aussagen zum Preis sind auch nicht wirklich eindeutig. Es wird von 1200 EUR für Kamera mit 35mm Objektiv gesprochen, dann würde ich es sofort bestellen, andererseits habe ich auch etwas von 1800 US$ nur für das Gehäuse gelesen, dann wird es zumindest für mich wieder grenzwertig.
Die X-Pro1 lehnt sich weniger an die Sony NEX-7 oder Panaonic GX1 sondern eher an eine Leica M9 an, ich hoffe, das gilt nicht für das Preissschild.

Ach ja, die X-Pro1 hat einen Hybridsucher aber kein Klappdisplay. Umgekehrt wäre es mir lieber gewesen. Ok, es wird Leute geben, die mich dafür steinigen würden, egal. Der Hybridsucher ist schon tolle Technik, aber damit kan man halt nicht aus dem Bauch schiessen oder einen relaxten Kameraschwenk beim Filmen hinlegen.

Die Kamera soll im März verfügbar sein. Hier ein Link zur Presseerklärung von FujiFilm zur X-Pro1. Auch dpreview hat schon einen lesenswerten Artikel veröffentlicht.

Und ein Preview von den Fuji Guys in zwei Teilen, sie machen wirklich Lust auf diese Kamera ….


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