Alle Artikel in: Singapur

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Keine Angst vor High ISO Aufnahmen

Wenn es  dunkel wird, denke ich: Besser verrauscht, als verwackelt Es gibt einfach Situationen, da sind Stativ und Blitz entweder nicht angebracht oder verfügbar. Bei Hochzeiten und Konzerten zum Beispiel. Da kann man dann lichtstarkes und entsprechend schweres Glas vorne dran schrauben. Auf einer Rucksackreise durch Myanmar ist das eher schwer – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hatte die A7 mit dem 24-70mm f/4.0 Zoom Objektiv von Zeiss dabei. Sonst nix. Das wiegt zusammen schon ca 1200g und war gerade noch im Rahmen, was Gewicht und Einsatzbereich angeht. Einen Kompromiss muss man ja bekanntlich immer sterben. Also  abends im Dunkeln unterwegs, Kamera wie immer in der Tasche, Stativ wie fast immer im Hotelzimmer. Ein tolles Motiv entdeckt man trotzdem und dann muss halt wieder die ISO hoch. Besser verrauscht …. Und dass die Regel sogar bei ISO 16.000 stimmt, habe ich vor einem Jahr heute gemerkt: In der Govenor’s Residence in Yangon war auf der Veranda eine fantastisches Buffet aufgebaut und der Chef hat uns den Inhalt von den Töpfchen, in denen seine Lieblingsgerichte waren, so …

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To Singapore, with Love

Singapore ist für uns mehr ein Vergnügungspark als eine Stadt, Für die Leute, die dort leben ist es nicht ganz so schön bunt. „To Singapore with Love“ ist ein Portrait, aufgenommen ausserhalb der Stadtgrenzen, weil die Protagonisten des Films auch nicht nach Singapore reisen dürfen.  Der Titel klingt zwar wie Homage an eine Stadt, ist aber eine an die politischen Exilanten , die  in London, Thailand oder Malaysia leben, weil sie Singapore verlassen mussten. Vor vielen – teilweise bis zu 50 Jahren – und bis heute nicht zurückkehren. Ich bin auf diesen Film aufmerksam geworden, als ich in Yangon beim Warten auf die Hotelrechnung in der Lobby einen Artikel in der Zeitung über eine Vorführung des Films in einem malayischen Hotel kurz vor der Grenze zu Singapur gelesen hatte. Nicht nur die Dissidenten dürfen nicht nach Singapur – der Film also auch nicht. The Media Development Authority of Singapore on Wednesday (Sep 10) decided that local film director Tan Pin Pin’s work To Singapore, With Love will be classified as „Not Allowed for All Ratings“. In its statement …

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Katzenhimmel

Während unserem kurzen Stop auf dem Rückweg von Yangon haben wir das Cat Café Neko No Niwa am Boat Quay besucht. Das war bei Nici ganz oben auf der Liste für den Stopover. Ich war erst nicht so begeistert, dass ich für das Streicheln von Katzen bezahlen sollte, aber letztendlich war ich doch froh. Schuhe aus – kenne ich ja schon – ist ja bei jedem Tempel so ; -) Hände waschen und desinfizieren, ok, von mir aus. Und dann darf man endlich durch die Schleuse ins Katzenparadies. Ein großer Raum mit Sitzecken und vielen Katzenhöhlen und noch mehr Fellmonstern. Die sind alle irgendwo her adoptiert und damit ist das ganze so eine Art Tierheim oder Gnadenhofe, das  mit bezahltem Streicheln ist ja keine schlechte Sache. Den Katzen geht es sichtbar gut und das obwohl da 13 Katzen im Raum sind und keine raus kann. Aber die Regeln für die Besucher sind streng, die Katzen sind – wie kann es anders sein –  die Hausherren und der Besuch muss sich entsprechende verhalten. Unsere Tiger zu …

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Status Update: 14.090

Mittlerweile bin ich zurück von meiner Reise nach Singapur und Myanmar. Jetlag ist auch überstanden, aber wir haben zusammen 14090 Bilder mitgebracht. Jetzt beginnt die Arbeit. Ich werde mal anfangen mit Cat Content. Am letzten Tag hatten wir auf der Rückreise wieder ein paar Stunden Aufenthalt, die wir sinnvoll genutzt haben: Kaya eingekauft und das Cat Cafe besucht. Bevor es Bilder aus Myanmar gibt also erst mal welche aus Singapur …