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Youtube und Klettern

Nestlé bezieht für Schokoriegel wie Kitkat Palmöl von dem Indonesischen Konzern Sinar Mas, der zum Anlegen von Palmölplantagen riesige Urwaldflächen rodet und damit unter anderem den Orang Utans ihren letzen Lebensraum nimmt. Greenpeace versucht das zu stoppen und hat Aktivisten die Konzernzentrale mit Bannern behängt lassen und in Orang Utan Kostümen vor der Aktionärsversammlung sterben lassen, aber auch eine Netzkampagne gestartet [www.greenpeace.de/kitkat] an der sich 250.000 Leute beteiligt haben, zwei Videos gedreht und auf Youtube veröffentlicht. Nestlé hat sie umgehend sperren lassen.

Heute sind sie wieder zu sehen und Nestleé hat einen Aktionsplan vorgestellt, und unter anderem erklärt: „Nestlé’s actions will focus on the systematic identification and exclusion of companies owning or managing high risk plantations or farms linked to deforestation.“ [Link]

Greenpeace sagt Danke und ich bin auch froh.

Letzen Monat musste ich stundenlang durch Palmölplantagen fahren um von Medan zum Gunung Leuser Nationalpark zu kommen. Der endet an einem Fluß und so war ein Flußufer mit Urwald bedeckt, während an dem anderen Ende die Plantagen anfingen. In Indonesien wird oft illegal gerodet und so ist es wichtig, dass die Firmen, die das tun, lernen, dass ihre Produkte dann nicht mehr abgenommen werden.

Canon EOS 550D vs Nikon D90

Nikon_Canon_RFAuf der Homepage von colorfoto bin ich auf einen Artikel gestossen, in dem die EOS 550D beschrieben und mit der ja doch deutlich älteren D90 verglichen wird.

Das Fazit der Colorfoto bestätigt mich dann wieder darin, mich für die D90 entschieden zu haben: „In der Schlussrechnung steht bei Nikon ein Pünktchen mehr als bei Canon, und damit bekommen beide einen Kauftipp: Nikon für die Bildqualität bei hohen Empfindlichkeiten, Canon für die Videofunktion.“

Wer also Videos drehen will, ist mit der Canon besser bedient, zum Fotografieren nimmt man besser die Nikon ;- )

Hier zwei Links zu Vergleichen zwischen D90 und 550D:

Für mich spricht vor allem das Handling für die D90, es lassen sich wirklich sehr viele Parameter schnell über dedizierte Knöpfe und die zwei Räder einstellen. Trotzdem vermisse ich einen schnellen LiveView und ein klappbares Display, da war ich einfach von der Fuji 100FS zu sehr verwöhnt. Sollte die D7000 das bieten, wäre es ein Grund für einen Upgrade, wenn sie denn kommt … wenn eine Canon 60D, die ja auch heiss erwartet wird, das bietet, würde ich selbst einen Systemwechsel ins Auge fassen …

Tabs im Finder

totalfinder Ein wenig Norton Commander Feeling bring der TotalFinder, mit dem der Finder lernt, Tabs darzustellen. Man kann auch Dateien vom aktuellen Ordner auf einen Tab schieben, dann landen sie in dem  Ordner, der in dem jeweiligen Tab gerade geöffnet wird.Die Tabs lassen sich verschieben, zu neuen Finder Fenstern umwandeln oder auch mehrere Fenster in Tabs zusammenführen. Finde ich ganz schön praktisch. Nur die Tastaturkürzel aus Norton Commander fehlen noch, das soll aber kommen.

Total Finder ist noch im Alpha Stadium und solange auch kostenlos. Ab Version 1.0 soll es dann etwas kosten. Bei meine Tests lief es stabil und wer es nicht mehr haben möchte, kann seinen Mac mit dem mitgelieferten Uninstaller wieder davon befreien.

Funktional finde ich es klasse, nur optisch finde ich den Google Chrome – Look nicht so sehr gelungen.
Hier der Link zum Entwickler: click

iWork ’10 Video Training vorbestellbar

iwork10-p

Bei Weltbild kann ein Video Tutorial zu iWork ’10 von video2brain vorbestellt werden. Liefertermin ist Juli 2010. Ich vermute mal schwer, dass dann auch das iWork 10 erhätlich sein wird. Und hoffentlich auch ein iLife 10.

Links zu:
Aperture, iCalamus und die Fotobücher

Voila_Capture17Von meinen guten Erfahrungen mit Bestellungen von Büchern, Kalendern und Postkarten bei Photographerbook hatte ich ja schon berichtet. Im Dezember hatte ich dort eine ganze Menge  Weihnachtsgeschenke drucken lassen.

Da die Buchformate von Aperture 3 wie die von Aperture 2 nicht offiziell unterstützt werden, mit Aperture 2 funktionierte der Exportiertes der Import in iCalamus zum Druck bei photographerbook problemlos. Da einige von Euch den Blog nach Aperture 3 und iCalamus durchsucht haben, habe ich einfach nachgefragt und eine beruhigende Antwort bekommen:

Die Formate von Aperture 3 haben sich gegenüber denen von Aperture 2 nicht geändert, die in Aperture 2 erstellten Bücher können also auch aus Aperture 3 heraus nachbestellt werden und dort auch neue erstellt und bei photographerbook gedruckt werden. Auf der Homepage wird der Export  im Gegensatz zum Import in iCalamus nicht beschrieben, daher hier der Screenshot. So geht’s: „Buch kaufen“ anklicken und dann „Buchvorschau“ auswählen. Dabei erzeugt Aperture ein PDF, dass dann in iCalamus importiert werden kann. (Und klar, das PDF kann man auch speichern)

Der  Import in iCalamus hier beschrieben.

Wichtig beim Erstellen der Fotobücher:

  • Die Formate können in Aperture nur  GebundenGroß und ExtraGroß ausgewählt werden.
  • Seitenzahlen deaktivieren, wenn sie zu weit rechts am Rand stehen.
Tag 3 – In der Küche

DSC_3850_1DSC_4140DSC_4224 Indonesien, besonders Bali bietet eine fantastische Küche. Bami Goreng und Nasi Goreng, zwei Gerichte, die wie Heinz meinte, aus China kommen und eigentlich gar nicht indonesisch sind, gehören nicht dazu.

Im Bumbu Bali hatten wir die Gelegenheit ihm einen Vormittag lang beim Kochen zuzuschauen und viel über die indonesische Küche zu lernen.  Wenn wir selber gekocht hatten, dann mussten wir uns genau an die Rezepte halten, was irgendwie verständlich ist, im Restaurant soll es ja jeden Tag gleich schmecken und nicht auf die Tagesform des Koches ankommen. Wer das zu Hause kochen will, muss allerdings wieder improvisieren, die Zutaten sind hier einfach anders oder gar nicht zu bekommen, frische Muskatnüsse, drei verschieden Sorten Ingwer oder Tamarinde gibt es im EDEKA halt leider viel zu selten …

Und anschliessend haben wir dann, das was wir zubereitet hatten auch essen dürfen, das war ein kulinarischer Rausch!

Der Trick ist glaube ich, die Pasten, die beim Kochen gebraucht werden, rechtzeitig herzustellen, das kann auch ein paar Tage vor dem eigentlichen Kochen sein. Einfrieren geht auch.

Der Link zum Bumbu Bali, das ein Muss für alle Bali Reisenden sein sollte, zumindest für ein Abendessen: www.balifoods.com/

Und die Rezepte zum Nachkochen findet man hier: www.indo-chef.com. Besser ist eins der  Bücher von Heinz zu bestellen, empfehlen kann ich: Authentic Recipes from Indonesia.
Schade dass es so wenige indonesische Restaurants bei uns gibt, bleibt also nur selber Kochen, wenn man erst einmal Blut geleckt hat ….

Tag 2 – Tanjung Benoa

DSC_3209 (1)Denpasar ist einer der leider immer seltener werdenden Flughäfen, auf denen man noch richtig  aus den Maschinen auf das Rollfeld aussteigen kann. Das Bild zeigt die A320 der Batavia Air mit der wir aus Jakarta angekommen sind. Batavia war die einzige Low Cost Airline, bei der man ohne indonesische Kreditkarte online buchen konnte, glücklicherweise waren sie auch eine der wenigen Airlines die nicht noch mit alten Boeing 737-200 fliegen, die ja alle  über 20 Jahre alt sind.

DSC_3585 Im Süden von Bali liegt die Halbinsel Tanjung Benoa. Wir haben dort unseren ersten Tag zugebracht, nicht wirklich spektakulär, der Nordosten von Tanjung Benoa erinnert an Malle, weiter südlich liegt Nusa Dua, eine Ansammlung besserer Resorts. Dort haben wir auch das Bumbu Bali gefunden, gegeseen und uns spontan entschlossen, am nächsten Tag an einen Kochkurs bei dem Schweizer Heinz von Holzen im Bumbu Bali teilzunehmen.

Im Südosten von Tanjung Benoa liegt das Dorf  Uluwatu. Auf Bali leben überwiegend Hindus, Tempel sind daher so häufig anzutreffen, wir bei uns Kirchen. Der Tempel von Uluwatu liegt besonders malerisch an einer Klippe.

Das obere Bild ist mit dem Aperture Preset Sin City von Pavel Sigarteu entstanden, hier der Link.

Das untere Bild habe ich mit  Nik Silver Efex bearbeitet, als Film habe ich den Agfa APX 400 gewählt um eine Körnigkeit ins Bild zu bekommen und das Bild anschliessend mit einer Selentönung versehen.

Facebook: Das gefällt mir nicht!

facebook gefällt mir nicht

Facebook fand ich schon immer ziemlich nervig, dachte mir aber, dass ich da ja nicht mitmachen muss und habe es für eine geglaubt, der Wirkungskreis von Facebook beschränkt sich auf die Mitglieder von Facebook und deren Seiten. In letzter Zeit tauchten dann auch auf blogs „Das gefällt mir“ Knöpfe auf. Muss ich ja nicht drücken, dachte ich.

Durch einen Artikel in der aktuellen c’t (11/2010) bin ich nun darauf aufmerksam geworden, dass durch die Art der Implementierung dieser Knöpfe als iFrame Facebook schon mit dem Sammeln von Informationen loslegen kann, wenn eine Seite mit solch einem Knopf auch nur aufgerufen wird, weil der Inhalt der iFrames ja von den Facebook Servern kommen. Muss wohl nicht weiter erwähnt werden, dass auch Cookie Daten an Facebook übertragen werden.

Es reicht also leider nicht, das ganze „Gefällt mir“ Gedöns zu ignorieren. Ich habe getan was ich schon lange hätte tun sollen:

  • Das Adblock Add-On für Firebox installiert
  • ABP-> Einstellungen geöfnet
  • „Filter hinzufügen“ ausgewählt
  • Im Textfeld die Adresse  http://www.facebook.com/plugins/like.php eingetragen
  • und OK geklickt.

Damit werde ich dann wohl leider facebook nicht mehr mitteilen können, was ich mag.

Matt McKeon hat hier [Link] recht anschaulich gezeigt, in welchem Umfang von Facebook gespeicherte Informationen und ihre Verbreitung über die letzten Jahre hinweg zugenommen haben.

Google wird ja wegen seine Sammelwut ja häufig kritisiert. Im Gegensatz zu Google verspricht Facebook nicht einmal, die gesammelten Daten nicht mit anderen Diensten zu verknüpfen oder sie nicht weiterzugeben. In der Zwischenzeit werden zumindest in den USA die Seiten von facebook.com häufiger als die von google.com aufgerufen. Da passt dann auch dass Microsofts docs.com mit Facebook kooperiert …

Ich werde meinen Facebook account nicht löschen, aber mit Informationen, die ich dort freiwillig hinterlasse, äusserst sparsam sein.