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MaF Convention

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Ups – Nur einen Tag, nachdem ich den Artikel hier geschrieben habe, weil Andreas sein Video von der letzten MAF Convention fertig bekommen hatte, verkündet  Eberhard den Termin für die MaF Convention 2015: 9.5.2015.  Save the date!


So, und jetzt zu MaF Con 2014:


 

Irgendwie habe ich es wie fast jedes Jahr wieder zur MaF Convention geschafft. Einer der Vortragenden war Vernon Trent, da war eigentlich klar, dass ich den Termin blocken musste.

Es waren wie immer wieder  einige Fotografen auf dem Podium, von denen ich noch nie gehört hatte und die das Publikum mit ihren Geschichten und Werken in Ihren Bann gezogen haben. Nicht jeder Vortrag haut einen um, aber es passiert doch so oft wie auf kaum einer anderen Veranstaltung.

Vernon hat mit seinen Vortrag wieder zwischen Alchemie und Bildgestaltung gewandelt. Er hat wieder seine Bilder vorgestellt und dabei die Unterschiede zwischen den einzelnen Druck-Verfahren und Tönungen erklärt und gezeigt. Das Publikum wird dabei merklich andächtig. Ich habe zusätzlich noch sowas von einem schlechten Gewissen bekommen, weil ich in der Garage eigentlich alles habe, um endlich auch mal loszulegen, und auch mal ein Druck zu machen.

In der Chemieküche hinter seinem Studio mal mit Vernon in einem Workshop für ein paar Stunden drucke zu machen war für mich das größte. Naja, das alleine hinzubekommen ist vielleicht auch nicht schlecht, aber dazu kann ich ja leider noch nicht sagen 🙁

Auch richtig gut war wieder Eberhard Schuy , der da ganze organisiert und diesmal nicht über Produktfotografie sprach, sondern sein Städteportrait von Düsseldorf vorstellte. Ich fand man konnte dabei deutlich sehen, wie sehr er als Kölner diese Stadt hasst. Ich kann das nicht verstehen: BAP und die Toten Hosen gehörten jahrzehntelang zu meinen Lieblingsbands. Das Städteportrait war auch noch eine Auftragsarbeit aus Düsseldorf . Dass es da zu Folgeaufträgen kam, hat mich schon gewundert. Naja, auch wenn sie die portraitierte Stadt nicht wirklich gut aussehen liessen, sie waren nicht beliebig!

Nur seine Partnerin Rebekka Strauß konnte mich nicht wirklich mit ihrem Vortrag überzeugen, klang er doch irgendwie nach einer Verkaufsveranstaltung für die vielen iOS Apps von Adobe mit der man in der Creative Cloud irgendwie Ideen austauschen kann. Letztes Jahr hatte sie gezeigt, wie toll man mit Aperture Bildbearbeitung machen kann, das war auch nicht mehr so spannend, weil außer Ihr wahrscheinlich alle Zuhörer schon auf Lightroom umgestiegen waren.

Und Calvin Hollywood: „Meiner Meinung nach ist es egal, ob man Hobby-Fotograf ist und  knipst, oder ob man Fortgeschrittener ist und sich als Profi bezeichnet, man sollte beim Fotografieren immer viel nachdenken …“ Ja, Calvin – beim Interview aber auch. Ist oft schlecht, wenn das Mundwerk schneller als das Hirn arbeitet. Und beim Vortrag sollte man dann ein Script nutzen, damit es nicht zu sehr in einen inhaltsleeren Blubber-Wasserfall  entgleitet.  (Wer’s nicht glaubt: ab 3:10 im Video)

Warum schreibe ich das?

Die MaF Convention ist für mich irgendwie wie die GamesCom für Gamer. Eigentlich ein Muß. Viel mehr als die Photokina. Und trotzdem waren dieses Jahr genauso viel leere Stühle im Publikum, wie im letzten Jahr. Das ist so schade. Das Konzept der MaF Convention ist, dass wirklich herausragende Fotografen Gelegenheit bekommen Ihre Arbeit vorzustellen. 45 Minuten, kurze Pause und dann kommt der nächste dran. Das ist richtige Druckbetankung für Fotobegeisterte!

Hier eine kurze kurzes Video vom OK54 Bürgerrundfunk mit einer Vorstellung der Fotografen. Vielleicht motiviert es Euch ja mal den Termin für die MaF Convention 2015 vorzumerken – wenn es denn einen gibt. Und ich muss nicht alle Referenten erwähnen, waren nämlich schon noch ein paar dabei, deren Vorträge wirklich gut waren, aber das sagte ich ja schon 🙂

Vielen Dank an Alexander für den Link!

DJI Inspire 1

d_1408_image-2Hätte ich keine Phantom, würde es mich schon ziemlich jucken: DJI stellt heute die Inspire 1 vor.

Bei der Vision kommen die Propeller ziemlich häufig – besonders wenn man zu schnell fliegt, dann neigt sich der Kopter nach vorne –  die Enden der Propeller  ins Blickfeld. Bei der Inspire werden die Rotoren mit dem Landgestell nach oben bewegt, wenn das Teil erst mal abgehoben hat und bei der Landung automatisch wieder runter gefahren. Dafür gibt es extra eine 3-D Kamera ,die immer nach unten gerichtet ist und dafür sorgt, dass die Inspire nicht auf  dem Bauch aufsetzt. Coole Sache.

Schade ist allerdings, dass die maximale Flugzeit mit nur 18 Minuten angegeben ist, die Gerüchteküche hatte eine  halbe Stunde vermutet – und geirrt. Der Preis von 2700 USD ist auch recht sportlich angesetzt. Für etwas mehr kann man schon eine Drohne haben, die eine kleine Systemkamera trägt.

Meine Kreditkarte zuckt nicht mal und bleibt extrem gelassen: Für mich lohnt sich der Umstieg erst mal nicht.  Trotzdem: geiles Teil!

So richtig sinnvoll wird sie, wenn man die Rolle des Kameramanns und des Piloten trennen möchte. Bei der Phantom macht das keinen Sinn, sie filmt nach vorne und die Kamera lässt sich gerade mal nach unten drehen.

Bei der DJI Inspire kann die Kamera in alle Richtungen gedreht werden, das geht bei vielen deutlich teureren Drohen nicht. Und so macht es auch Sinn, sie mit zwei Fernsteuerungen zu bedienen und die Kamera komplett unabhängig von den Flugbewegungen zu bedienen. Das hat schon was.

So Sachen, wie gleichzeitig in eine Linkskurve gehen und die Kamera nach rechts schwenken gehen so mit der Inspire viel einfacher als mit der Phantom, die ja als ganzes gedreht werden muss. Mit der Phantom bekommt man es zwar hin, es kostet aber Übung. Und ich glaube da geht der Trend hin. Die Dronen werden immer idiotensicherer.

After Work Shooting

D_1411_DSC07629Ziemlich geflasht bin ich heute vom After Work Shooting aus unserem Studio heim gefahren.
Für mich war es das erste mal, das ich alleine 5 Leuten gleichzeitig beim Aufbau der Setups geholfen hatte.
Erst mal ziemlich stressig aber dann sehr spannend zuzusehen, was da so entsteht.
Thema heute war Portait und angefangen hatten wir mit einem Licht Setup um ein Portrait im Stil von Martin Schoeller aufzunehmen. Das ging dann recht schnell über in ein kreatives Chaos bei dem ich nur noch Licht und Technik-Assi war.
War schon sehr abgefahren, wie konstruktiv da gemeinsam an der Umsetzung der vielen Ideen gearbeitet wurde. Es war auch nicht ganz so schlecht, dass die AWS-Teilnehmer sich schon mal vorab ein paar Gedanken gemacht hatten, was sie mit Regina so alles anstellen wollten.

Also, nach den 3 Stunden war ich wirklich genauso begeistert wie platt – es hat aber trotzdem noch für ein paar Making Of Bilder gereicht und hoffentlich kann ich ein paar der sicher tollen Ergebnisse sehen – zum selber Fotografieren kommt man als Assi nicht wirklich und den Fernauslöser für die Blitze hätte ich mir hart erkämpfen müssen…
Besonders auf die Bilder von Tobias bin ich gespannt, der hatte nicht nur die weiteste Anreise, sondern auch noch ziemlich viel Mut bewiesen, weil er ganz ohne Digital-Kram kam.
Ich hatte mich mal auf ein ähnliches Experiment eingelassen, mit meiner Mamiya hatte ich damals kein einziges vernünftiges Bild auf die Filmrolle gebracht ….

Ach ja: Im Januar wird es ein Wiedersehen geben: Regina und ein paar der Teilnehmer haben sich ein Fashion Shooting gewünscht. Können sie bekommen! 🙂  Und ich glaube dafür ist Regina sicher auch wieder das genau richtige Model. Sie kam zum Porträt Shooting und hatte mindestens 5 Paar Schuhe mitgebracht …. man weiss ja nie 🙂

 

Myanmar

lr_karteDie Kartenfunktion von Lightroom zeigt ganz gut, wo ich wieviele Bilder gemacht habe. Alle sortiert hab ich noch nicht, aber ich will hier mal langsam anfangen um nicht nur Bilder aus Singapur zu posten.

Klick auf die Bilder macht sie groß und zeigt (manchmal) ein paar Kommentare zum Bild. Ihr könnt sie auch kommentieren. Fragen – Anmerkungen – was Ihr wollt! Danke schon jetzt dafür!
Ich werde die Galerie langsam erweitern aber auch zu den Punkten auf der Karte separate Posts mit etwas mehr Text schreiben.

 

 

To Singapore, with Love

to_singapore_with_loveSingapore ist für uns mehr ein Vergnügungspark als eine Stadt, Für die Leute, die dort leben ist es nicht ganz so schön bunt.
„To Singapore with Love“ ist ein Portrait, aufgenommen ausserhalb der Stadtgrenzen, weil die Protagonisten des Films auch nicht nach Singapore reisen dürfen.  Der Titel klingt zwar wie Homage an eine Stadt, ist aber eine an die politischen Exilanten , die  in London, Thailand oder Malaysia leben, weil sie Singapore verlassen mussten. Vor vielen – teilweise bis zu 50 Jahren – und bis heute nicht zurückkehren.

Ich bin auf diesen Film aufmerksam geworden, als ich in Yangon beim Warten auf die Hotelrechnung in der Lobby einen Artikel in der Zeitung über eine Vorführung des Films in einem malayischen Hotel kurz vor der Grenze zu Singapur gelesen hatte. Nicht nur die Dissidenten dürfen nicht nach Singapur – der Film also auch nicht.

The Media Development Authority of Singapore on Wednesday (Sep 10) decided that local film director Tan Pin Pin’s work To Singapore, With Love will be classified as „Not Allowed for All Ratings“.
In its statement on Wednesday (Sep 10), MDA said it had assessed the contents of the film, and decided that it undermined national security. It added that legitimate actions taken by security agencies to protect the national security and stability of Singapore are distorted as acts that victimised innocent individuals.

Im Februar wurde „To Singapore, with Love“ auf der Berlinale gezeigt, hier das „FILMDATENBLATT“ der Berlinale-Homepage zum Film.

Wo man ihn hier sehen kann weiss ich leider auch nicht …. für Tips bin also dankbar! Ich konnte nur ein paar Ausschnitte auf Youtube entdecken.

Katzenhimmel

Während unserem kurzen Stop auf dem Rückweg von Yangon haben wir das Cat Café Neko No Niwa am Boat Quay besucht. Das war bei Nici ganz oben auf der Liste für den Stopover.

Ich war erst nicht so begeistert, dass ich für das Streicheln von Katzen bezahlen sollte, aber letztendlich war ich doch froh.

Schuhe aus – kenne ich ja schon – ist ja bei jedem Tempel so ; -)
Hände waschen und desinfizieren, ok, von mir aus. Und dann darf man endlich durch die Schleuse ins Katzenparadies.
Ein großer Raum mit Sitzecken und vielen Katzenhöhlen und noch mehr Fellmonstern.
Die sind alle irgendwo her adoptiert und damit ist das ganze so eine Art Tierheim oder Gnadenhofe, das  mit bezahltem Streicheln ist ja keine schlechte Sache.
Den Katzen geht es sichtbar gut und das obwohl da 13 Katzen im Raum sind und keine raus kann. Aber die Regeln für die Besucher sind streng, die Katzen sind – wie kann es anders sein –  die Hausherren und der Besuch muss sich entsprechende verhalten. Unsere Tiger zu Hause würden trotzdem verrückt werden, aber in Singapur haben sich scheinbar auch die Katzen an Platzmangel gewöhnt ….

Besonders süß fanden wir die Söckchen unter den Stuhlbeinen, damit die Katzen nicht unnötig in ihrem Schlaf gestört werden. So ein Leben hätte ich auch mal gerne.

Wir konnten dann auch mit den Betreibern des Cat Cafes, Sam und Sue, sprechen. Ein total nettes und wirklich komplett katzenverrücktes Paar. Und Sam hat uns bei der Suche nach richtig gutem Kaya geholfen. Aber die Zeit ist nur so gerannt …
Das mit dem Kaya hat aber dank Sam funktioniert. 6 Gläser hab ich mit nach Hause gebracht 🙂 Dazu gibt es dann sicher auch noch mal nen Artikel, das ist ein geiles Zeug!!!

Festplatten-Upgrade beim MacBook Pro und Air

Geht nicht? Geht doch!

Die MacBooks haben jetzt leider schon eine Weile eine fest verbaute SSD Platte Karte, die nicht wirklich gegen eine Größere ausgetauscht werden kann – es gibt zwar Austauschkits, aber die sind vom Preis her nicht wirklich attraktiv, da kann man gleich ein neues MacBook mit größerer SD Karte kaufen.

Irgendwann ist aber jede Platte voll und es wird mit der Zeit immer schwerer genügend freien Platz zu schaffen.
Da hilft dann der SD Karten Slot. Denn dafür gibt es mit dem Jetdrive von Transcend eine Karte, die genau rein passt und nicht wie normale SD-Karten so einen halben Zentimeter raus steht:Weiterlesen

Status Update: 14.090

14090Mittlerweile bin ich zurück von meiner Reise nach Singapur und Myanmar. Jetlag ist auch überstanden, aber wir haben zusammen 14090 Bilder mitgebracht. Jetzt beginnt die Arbeit. Ich werde mal anfangen mit Cat Content. Am letzten Tag hatten wir auf der Rückreise wieder ein paar Stunden Aufenthalt, die wir sinnvoll genutzt haben: Kaya eingekauft und das Cat Cafe besucht. Bevor es Bilder aus Myanmar gibt also erst mal welche aus Singapur …

Singapur ist furchtbar!

Die Nacht vor dem Flug nach Singapur haben wir fast durchgemacht. Dann 12 Stunden Flug. Economy!

Dann kommen wir morgens in Singapur an und es schüttet. Nicht so ein kurzer tropischer Gewitterschauer, sondern den ganzen Vormittag. Wettervorhersage für die kommenden 3 Tage: Thunderstorms.Weiterlesen

Singapur ruft – und Geo Saison auch

Wer mich kennt, weiss, wie sehr ich Singapur liebe:

Es ist ein Paradies für alle, die gerne Essen, egal ob in einem Sterne-Restaurant oder bei einer Garküche in einem Hawker Center. Es ist einfach fantastisch. Fantastisch lecker und vielseitig.Weiterlesen