Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fotografie

fotoespresso

Von Technik bis zur Frage nach dem Glück

Es ist Sauna-Zeit – zumindest für mich und auch wenn das nichts mit Fotografie zu tun hat und mit Reisen auch nicht, ist mir das doch einen Artikel wert. Ich habe dabei gestern nämlich eine PDF-Zeitschrift gelesen, dass ich Euch empfehlen möchte: Den fotoespresso von dpunkt. Unter der Link zum Archiv mit den bisherigen Ausgaben. Die aktuelle Ausgabe spannt ein ziemlich weites Feld von der Technik bis zur Frage nach dem Glück. Mich hat vor allem der BEricht über Cuba interessiert, ich ware da ja schon zwei mal und habe dauernd Sehnsucht nach dem Land. Aber das nur so nebenbei. Archiv Dann viel Spaß beim Lesen!    

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Meine Top-10: Objektive für die Systemkameras von Sony

Ich bin ja ein großer Fan von den Systemkameras von  Sony und weil das mittlerweile jeder, der mich kennt, weiß, werde ich immer wieder gefragt, was ich denn an Objektiven für die Sony NEX, A5000, A6000, A6300 oder was es noch so von Sony mit APS-C Sensoren gibt, empfehlen würde. Jetzt habe ich mich mal entschieden eine Objektivübersicht   zusammenzustellen. Es geht mir weniger darum, welche Objektive besonders gute Abbildungsleistungen haben (Schärfe, Verzerrung, chromatische Aberrationen): richtig schlecht sind sie nämlich alle nicht, wer aber mit offener Blende arbeiten will, muß vor allem am Bildrand aber oft deutliche Abstriche machen. Deutlich heißt dabei für mich: sichtbar aber nicht störend. Man kann das auch anders sehen. Mir geht es darum, die richtige Linse zu haben um mit der Kamera ein Möglichst spannendes Bild einfangen zu können. Ich fange mal mit Festbrennweiten an, gute Bildqualität bei überschaubaren Preisen, dafür muß man öfter das Objektiv wechseln. Sie machen trotzdem oft viel mehr Spaß als ein Zoom-Objektiv. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar und letztendlich geht es immer darum den Kompromiss zu finden, mit dem man am besten …

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Spannung im Studio

Nächste Woche besuche ich einen Workshop von Vernon Trent, bei dem ich den Umgang mit alten Edeldruckverfahren lernen will. Dafür brauche ich Negative Oder sagen wir mal Bilder, die wir dann als Negative ausdrucken. Die Bilder werden nämlich im Kontaktverfahren hergestellt und die Negative müssen dabei die Größe der späteren Positive haben. Ich wollte Bilder von meiner Freundin mitbringen und habe sie zum Studiotermin überreden können. Im dritten Anlauf hat es dann auch geklappt. Shootings in Studios waren nicht wirklich was Neues, aber letztes Wochenende war ich zum ersten mal nicht Teilnehmer eines Workshops, sondern ganz alleine. Das macht nervös, das Model und mich. Dagegen gab es Sekt, einen Studioleiter, der meinte, wir könnten uns Zeit lassen, solange wir wollten, und eine relaxte Visa, die mit meiner Freundin zwei Stunden vor dem Schminktisch verbrachte und mir so viel Zeit zum Aufbau des Setups und ihr viel Zeit zum Sekt-Trinken gab. Hier ein paar Making-Of Fotos aus dem Studio. Ich finde, man kann ziemlich deutlich sehen, dass das ein Traum an Spielwiese für Fotografen ist:   …

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Mein Souvenir aus London

Aus dem Urlaub ohne Souvenir nach Hause kommen, das geht nicht. Ich hab mir meins in der Tate Gallery besorgt. Ein Buch: „The Rules Of Photography And When To Break Them“ von Haje Jan Kamps hat mich auf dem Büchertisch einfach angesprungen, ich habe kurz durchgeblättert und war sofort verliebt. Die ersten 30-40 Seiten hatte ich übersprngen und in der Mitte angefangen, wo der Autor auf herrliche Weise die üblichen Regeln (und eine ganze Menge Rgeln, die bei mir höchstens im Unterbewusstsein abgelegt waren) und ihre Sinnhaftigkeit erklärt um sie im nächsten Kapitel zu demontieren. Das ganze ist wunderbaren Bildern unterlegt, die jeden Zweifel an den jeweiligen Aussagen verstummen lassen. Die ersten Kapitel erkären Grundlagen, wie Blende, Iso und Weissabgleich und machen das Buch nicht nur für Vollprofis, wie mich interessant, sondern auch für Anfänger und vor allem wenig Technik-affine Fotografen. Meine Freundin hat nach genauso kurzem Durchblättern gemeint, dass das ja wohl auch etwas für sie sei! Ich kann mich nicht erinnern, dass sie jemals in ein Fotobuch geschaut, wenn es kein Bildband war. …

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Mit Lightroom Entwickeln

MUAHHHH … Noch ein Lightroom Buch? Das hier ist anders! David DuChemin geht es um das Entwickeln von Bildern. Die Bildentwicklung in der Dunkelkammer war für mich der Zeitpunkt, zu dem einem Negativ seine Seele eingehaucht werden konnte und man die Möglichkeit bekam, aus dem, was abgelichtet wurde, das zu machen, was man gesehen und gefühlt hat, als man ein Bild aufgenommen hat. David DuChemin beschreibt, wie dieser Prozess in Lightroom abgebildet werden kann. In seinem Buch geht es ihm dann auch zuerst um Stil, Bildästhetik und seine Vision, das ist sehr lesenswert, wenn man ihn (wie ich) noch nicht kennt. Dann erklärt er das Werkzeug, er beschreibt seinen mehr oder weniger chaotischen Workflow in Lightroom und dann das Entwicklungsmodul im Detail. Und das bedeutet keinsewegs langatmig. Zum Schluss beschreibt er an 20 Beispielen, wie er seine Bilder entstehen läßt. Und der Teil ist für mich der eigentliche Hammer, weil aus eigentlich recht langweiligen RAWs, wie wir sie so wohl auch zu Hauf in unseren Lightroom-Katalogen finden können, sehr fesselnde, stimmungsvolle Bilder werden. Für mich …

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500px: Get a personal badge

Heute geht es zur 10 Jahresfeier der Fotocommunity. Da passt doch ein Artikel über ….. 500px.com: Vielleicht habe ich es bisher nur übersehen, ich glaube aber, dass es ein neues Feature von 500px.com ist. Im Profil der Fotografen auf 500px wird die Option „personal badges“ angeboten, damit kann man sich einen Diensthausweis (das heisst Badge doch, oder?) erstellen lassen um ihn auf anderen Seiten (wie diesem Blog :- ) als iframe darzustellen. elfpunkt on 500px    Das geht dann nicht nur mit seinen eigenen Bildern sondern auch mit denen von Freunden: koehntopp on 500px    Gross einzustellen gibt es nicht, es werden die 5 Bilder mit den besten Bewertungen gezeigt. Trotzdem schön.

vermon

Sichtweisen

Am vergangenen Samstag hatte ich die zweite Convention MOTIVationFOTOGRAFIE in der Luminanz in Saarbrücken mit dem Thema Sichtweisen besucht. Die Vorträge der Fotografen haben mich so beeindruckt, dass ich davon berichten will. Über den Tag verteilt hatten die Fotografen einen einstündigen Slot, in dem sie von Ihrer Arbeit erzählten. Es waren allesamt echte Nerds, die sich auf einen Teilbereich der Fotografie beschränken und sich darin perfektioniert haben, was wohl sicher auch ein nicht allzu keinen Teil ihres Erfolgs ausmacht. Beeindruckt haben sie alle, aber drei der Fotografen möchte ich hier vorstellen: Ich fang mal mit Vernon Trent an. Seine einzige Digitalkamera ist sein iPhone. Und das benutzt er eher um seine Bilder zu zeigen als damit neue aufzunehmen. Denn die sind klassisch analog aufgenommen. Er geht dabei so weit, daß er sich die Chemikalien für Negative und Prints selbst zusammen stellt. Ich weiß gar nicht ob Print der richtige Ausdruck ist, weil Bilder ja eigentlich belichtet wurden und nicht in einem Drucker entstanden sind. Als Ergebnis bekommt er jedenfalls Bilder, die äußerst zart und sensibel …

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Abschied vom Schwimmbad

Jedes Jahr, wenn die Freibadsaison vom Waldsee beginnt, wird  das Schwimmbad in Walldorf geschlossen. Diesmal allerdings zum letzten mal und das ist eigentlich ein trauriger Event, ich habe mich beim Schwimmen im Hallenbad immer sehr wohl gefühlt. Wenigstens durfte ich die Abschiedsbilder mit den letzten Badegästen machen und hatte dann das Schwimmbad für mich um die letzen Bilder vom Bad zu machen. Das Schwimmbad hat mir sehr gut gefallen, gut es war alt, hatte aber sehr viel Charme durch seine riesige Glasfront mit Blick auf den angrenzenden Wald und See. Es war sehr hell und hatte eine tolle Farbstimmung. Die Decke ist mit braunem Holz verkleidet und dass passte sehr gut zu den Blautönen der Wandfliesen und des Beckens und dem Sichtbeton. Überall war Patina, die das Gebäude eher bereichert hatte als dass sie störend war. Bei den Shootings waren hauptsächlich zwei Objektive an meiner Kamera: Mein neues 10-24mm Zoom von Tamron (auf Kleinbild umgerechnet sind das 16-35mm ) und die Nikkor  35mm f 1.8 Festbrennweite. Für die Bilder in den Innenräumen brauchte ich selten …

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Ich liebe mein 35mm Objektiv

Jared Polin hat das 35mm Objektiv für Portraits empfohlen (ich hatte dazu schon geschrieben), aber es ist auch ein ideales Objektiv für Stilleben und Food-Fotographie. Zum Einen weil es lichtstark ist (die Bilder hier sind alle aus der Hand und ohne Blitz geschossen) und weil es bei Blende 1.8 einen schön geringen Schärfebereich hat. Auch der Mindestabstand passt. Ach ja, mit 180EUR stimmt dann auch der Preis. Das 35mm ist mittlerweile deutlich öfter an der D90 als das 16-85mm Objektiv, das ich mir eigentlich als „Immer-Drauf“ zugelegt hatte. Wir waren bei unserem Trip nach Hong Kong gleich mehrmals im „Nanhai No.1“  und  haben nicht nur das Essen genossen sondern auch fotografiert :- ) Das Nanhai hat ein Michelin Stern und das verdienter Maßen, wie ich finde. Das schöne in Hong Kong: Dort bleiben auch Sterne-Restaurants bezahlbar. Allerdings gab es in den unzähligen Straßenrestaurants auch ziemlich leckeres essen. Hong Kong ist definitiv kein Ort zum Abnehmen. iPhone/iPad User, können die DiaShow unten leider nicht sehen, hier der Link zu den Bildern: Abum Hong Kong Food auf …

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Besser fotografieren

Wollen wir doch immer, oder? Um uns weiter zu entwickeln schlagen wir in der Regel zwei Wege ein: – (Mehr) Technik besser beherrschen. Eine Kompaktknipse? Die reizt unser Potential nicht aus! Eine DSLR muss es sein. Mit großer Tasche für die ganzen Objektive und sonstigen Gadgets, die wir für alle Fälle dabei haben wollen. Das erfordert natürlich die ausführliche Lektüre aller Handbücher, Blogs, Foren und der Fachliteratur. Klar, wer hervorragende Objektive einsetzt und sie zu benutzen weiss, wird wohl auch bessere Ergebnisse erzielen, als jemand mit seinem Megazoom mit Bildstabilisator, der keine Ahnung davon hat, mit welcher Blende und Belichtungszeit seine Bilder aufgenommen werden, weil die Belichtungsautomatik das schon regelt. – Kreativität. Das Entwickeln und Umsetzen einer Bildidee oder auch nur der spontane Blick für eine Situation können ein Bild entstehen lassen, dass sich zwar technisch absolut am Lower-End bewegt, trotzdem aber die Betrachter fesselt. Ich neige dazu, zwischen diesen beiden Alternativen hin- und her zu springen. Mit neuer Technik zu spielen macht mir unheimlich viel Spaß und manchmal entstehen dabei Bilder, die durchaus auch …