Alle Artikel mit dem Schlagwort: Portrait

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After Work Shooting

Ziemlich geflasht bin ich heute vom After Work Shooting aus unserem Studio heim gefahren. Für mich war es das erste mal, das ich alleine 5 Leuten gleichzeitig beim Aufbau der Setups geholfen hatte. Erst mal ziemlich stressig aber dann sehr spannend zuzusehen, was da so entsteht. Thema heute war Portait und angefangen hatten wir mit einem Licht Setup um ein Portrait im Stil von Martin Schoeller aufzunehmen. Das ging dann recht schnell über in ein kreatives Chaos bei dem ich nur noch Licht und Technik-Assi war. War schon sehr abgefahren, wie konstruktiv da gemeinsam an der Umsetzung der vielen Ideen gearbeitet wurde. Es war auch nicht ganz so schlecht, dass die AWS-Teilnehmer sich schon mal vorab ein paar Gedanken gemacht hatten, was sie mit Regina so alles anstellen wollten. Also, nach den 3 Stunden war ich wirklich genauso begeistert wie platt – es hat aber trotzdem noch für ein paar Making Of Bilder gereicht und hoffentlich kann ich ein paar der sicher tollen Ergebnisse sehen – zum selber Fotografieren kommt man als Assi nicht wirklich und den Fernauslöser …

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Spannung im Studio

Nächste Woche besuche ich einen Workshop von Vernon Trent, bei dem ich den Umgang mit alten Edeldruckverfahren lernen will. Dafür brauche ich Negative Oder sagen wir mal Bilder, die wir dann als Negative ausdrucken. Die Bilder werden nämlich im Kontaktverfahren hergestellt und die Negative müssen dabei die Größe der späteren Positive haben. Ich wollte Bilder von meiner Freundin mitbringen und habe sie zum Studiotermin überreden können. Im dritten Anlauf hat es dann auch geklappt. Shootings in Studios waren nicht wirklich was Neues, aber letztes Wochenende war ich zum ersten mal nicht Teilnehmer eines Workshops, sondern ganz alleine. Das macht nervös, das Model und mich. Dagegen gab es Sekt, einen Studioleiter, der meinte, wir könnten uns Zeit lassen, solange wir wollten, und eine relaxte Visa, die mit meiner Freundin zwei Stunden vor dem Schminktisch verbrachte und mir so viel Zeit zum Aufbau des Setups und ihr viel Zeit zum Sekt-Trinken gab. Hier ein paar Making-Of Fotos aus dem Studio. Ich finde, man kann ziemlich deutlich sehen, dass das ein Traum an Spielwiese für Fotografen ist:   …

Der Linsenklassiker

Früher hatte ich eine 35mm und ein 85mm Festbrennweite mit f 1/1.8 von Nikon. Dazu noch ein Nikkor 16-85 mm für Landschaftsaufnahmen, Hintergrund freistellen bei Portraits ging damit nicht wirklich. Alles gute Objektive, aber ich musste viel wechseln und das klassische Portrait-Objektiv mit 50mm hat dann doch gefehlt. Meistens war dann das 35mm Objektiv auf der D90. Mit meinem Umstieg auf das Sony System wolte ich es besser machen: Ein lichtstarkes Standard-Zoom mit großer Blende für Portraits und (umgerechnet auf KB) 24mm für Landschaftsaufnahmen. Also kam die A77 mit dem SAL 1650. Aber es hat mich doch gewurmt: In dunklen Situationen wird der Autofokus ohne Hilfslicht schon ziemlich langsam und unsicher. Bei einem Konzert zB. ist der aber besser aus. Eine Blende von 2.8 ist für Portraits ziemlich ideal, damit ist das Objektiv aber ganz offen und nicht mehr so knackig wie etwas abgeblendet. Überhaupt, ich wollte schon immer eine 50mm Festbrennweite haben. Jetzt ist sie da. Ich habe mich für die SAL50F18 entschieden. An der NEX habe ich ja ein altes 50mm f1.4 von …

Fernsehtipp für Portraitfotografen

Am kommenden Sonntag lohnt es sich früh aufzustehen, denn um 09:15 läuft auf 3Sat Herlinde Koelbl: Schein, Sein und Haben. Die Fotografin im Gespräch Die Grande Dame der deutschen Fotografie zu Gast bei Juri Steiner (aus der SF-Reihe „Sternstunde Philosophie“) Ein wunderschöner Bildband, wie gemacht für den Couchtisch eines Portraitfotografen ist auch „„Kleider machen Leute“ von Herlinde Koelb. Bis zum 27. Januar ist sie auch noch  im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen. Hier der Link zu ihrer Seite mit aktuellen Ausstellungen.