Alle Artikel mit dem Schlagwort: Test

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Meine Top-10: Objektive für die Systemkameras von Sony

Ich bin ja ein großer Fan von den Systemkameras von  Sony und weil das mittlerweile jeder, der mich kennt, weiß, werde ich immer wieder gefragt, was ich denn an Objektiven für die Sony NEX, A5000, A6000, A6300 oder was es noch so von Sony mit APS-C Sensoren gibt, empfehlen würde. Jetzt habe ich mich mal entschieden eine Objektivübersicht   zusammenzustellen. Es geht mir weniger darum, welche Objektive besonders gute Abbildungsleistungen haben (Schärfe, Verzerrung, chromatische Aberrationen): richtig schlecht sind sie nämlich alle nicht, wer aber mit offener Blende arbeiten will, muß vor allem am Bildrand aber oft deutliche Abstriche machen. Deutlich heißt dabei für mich: sichtbar aber nicht störend. Man kann das auch anders sehen. Mir geht es darum, die richtige Linse zu haben um mit der Kamera ein Möglichst spannendes Bild einfangen zu können. Ich fange mal mit Festbrennweiten an, gute Bildqualität bei überschaubaren Preisen, dafür muß man öfter das Objektiv wechseln. Sie machen trotzdem oft viel mehr Spaß als ein Zoom-Objektiv. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar und letztendlich geht es immer darum den Kompromiss zu finden, mit dem man am besten …

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[UPDATE] SEL55210 – Erfahrungen mit Sonys Tele-Zoom für die NEX

  (Diesen Artikel hatte ich ursprünglich im Dezember 2011 gepostet und jetzt ein kurzes Update hinzugefügt, s.u.) Im Oktober gabs in Berlin ein Alpha-Festival. Schön wars. Und nächstes Jahr findet wieder eins statt. Schöner Nebeneffekt: Wir konnten die neuen Nex-7 und A77 und die neuen Sony-Gläser ausprobieren und vorbestellen. Mittlerweile haben wir jetzt ein SEL-55210 direkt aus dem Sony Style Store bekommen, obwohl es sonst noch nicht auf dem Markt ist. Ich wollte ja eigentlich das 50mm f 1.8, aber 300 EUR sind dann doch etwas happig, auch wenn es einen Bildstabilisator eingebaut hat. Das 55-210 hatten wir auch schon auf dem Festival ausprobieren können, damit kann man auch schöne Portraits machen, das Bokeh gefällt und bei 210 mm läßt sich das Motiv ordentlich vom Hintergrund freistellen. Verarbeitet ist es auch gut (aussen Aluminium aber innen dann doch Plastik, das beim Zoomen ausfährt) und auch wenn es es deutlich größer als die Kamera ist, kann man es (fast) immer dabei haben. Billiger als das 50mm ist es allerdings auch nicht. Das SEL55210 läßt sich aber …

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Im Beta-Test: Dropbox Camera-Import

Der Abend stand heute unter dem Motto „Tausche Onlinespeicher gegen Kameraakku“. Fast zumindest. Der Grund ist einfach: Dropbox hat ein Beta-Programm gestartet, bei dem man ausprobieren kann, wie von einer angeschlossenen Kamera Bilder importiert und dann direkt zum Online Storage in der Dopbox-Cloud übertragen werden. Nicht ganz unerheblicher Nebenefekt: Die Kapazität wird um max. 5GB erhöht, der Onlinespeicher bleibt auch nach Ende des Betaprogramms erhalten. Wer noch keinen Dropbox account hat, kann ihn sich über diesen Link einrichten (ich bekomme dann auch etwas zusätzlichen Speicher): Dropbox Account anlegen! 2GB bei Dropbox sind kostenlenlos, wer mehr Daten in der Cloud ablegen möchte, muss das bezahlen. Oder halt Bilder vonder Kamera laden :- ) Es muss übrigends nicht unbedingt die Kamera sein, ein Kartenleser mit Speicherkarte täte es auch.

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Mit Lightroom Entwickeln

MUAHHHH … Noch ein Lightroom Buch? Das hier ist anders! David DuChemin geht es um das Entwickeln von Bildern. Die Bildentwicklung in der Dunkelkammer war für mich der Zeitpunkt, zu dem einem Negativ seine Seele eingehaucht werden konnte und man die Möglichkeit bekam, aus dem, was abgelichtet wurde, das zu machen, was man gesehen und gefühlt hat, als man ein Bild aufgenommen hat. David DuChemin beschreibt, wie dieser Prozess in Lightroom abgebildet werden kann. In seinem Buch geht es ihm dann auch zuerst um Stil, Bildästhetik und seine Vision, das ist sehr lesenswert, wenn man ihn (wie ich) noch nicht kennt. Dann erklärt er das Werkzeug, er beschreibt seinen mehr oder weniger chaotischen Workflow in Lightroom und dann das Entwicklungsmodul im Detail. Und das bedeutet keinsewegs langatmig. Zum Schluss beschreibt er an 20 Beispielen, wie er seine Bilder entstehen läßt. Und der Teil ist für mich der eigentliche Hammer, weil aus eigentlich recht langweiligen RAWs, wie wir sie so wohl auch zu Hauf in unseren Lightroom-Katalogen finden können, sehr fesselnde, stimmungsvolle Bilder werden. Für mich …

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Wieder manuell scharf stellen – Focus Peaking statt Schnittbild

Manuell scharf Stellen, das hatte ich mir schon zu analogen Zeiten mit meiner F90 abgewöhnt, damals war Autofocus allerdings noch etwas für Warmduscher. Mit den vielen Adaptern für das NEX System (und auch für Micro 4/3) bekommen alte Objektive aber wieder eine zweite Chance. Ich habe es mit einem Minolta 50mm f1.4 an einer NEX probiert, das noch im Schrank lag. Der Adapter kostet knapp 40 EUR und selbst die NEX-3 als schon längst abgelöstes Einstiegsmodell der ersten Generation bietet zwei Hilfsmittel zum manuellen scharf Stellen: Focus Peaking zeigt die Kanten an, die scharf gestellt sind, indem sie in gelb, weiss oder rot angezeigt werden. Das kann man einstellen, aber in der ersten Generation an NEX Kameras erst mit Firmware Update. Auf Knopfdruck vergrößert die NEX das Sucherbild in zwei Stufen, damit man auf bestimmte Details im Bild scharf stellen kann, auch hier mit Focus-Peaking, wenn man das möchte Damit kann man mindestens so gut scharf stellen, wie mit dem Schnittbild-Sucher einer alten analogen MF-SLR, auch aus der Hand allerdings nicht auf Objekte, die sich …

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Meine Wünsche für Lightroom 4

Nach meinem Umstieg von Aperture 3 auf Lightroom 3 im letzten Jahr fange ich langsam an, mich mit LR anzufreunden. Beide Programme haben ihre Stärken und Schwächen. Lightoom hat das mächtigere Entwicklungsmodul, Aperture punktet  im Handling, der Bildverwaltung, beim Import und beim Export. Also in ganz schön vielen Bereichen, aber das bringt alles nichts, wenn man Lightroom/Aperture auch als digitale Dunkelkammer zur Nachbearbeitung betrachtet. Also ich habe mich mit Lightroom eher arangiert als angefreundet. Nun hat die Lightroom 4 Beta begonnen, ich habe es gleich geladen und beginne zu hoffen. Die Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger fallen geringer aus als es damals beim Uprgrade von LR2 auf LR3 war. Hinzugekommen ist ein Kartenmodul und ein Buchmodul. Beides fand ich überfällig und das Kartenmodul ist dafür nun besser zu dienen als in Aperture und bietet auch noch mehr Funktionalitäten.  Das Buchmodul erscheint für mich auf dem ersten Blick kein Kaufargument zu sein, bei meinem nächsten Fotobuch werde ich auch wieder Aperture verwenden, wenn Adobe nicht nachlegt. Die Templates von Apple für  die Bücher sind einfach klasse und …